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Netzwerkgrundlagen und Co.
 
Netzwerk: TCP/IP

 

TCP/IP (Transmission Control Protocol / Internet Protocol ist nicht ein Protokoll an sich, sondern umfasst eine Protokollfamilie - auch Protkoll-Suite genannt.

Der Zweck des Ganzen war und ist, die Kommunikation zwischen einer Reihe von unterschiedlicher Rechnersysteme mittels eines Standardprotokolls zu gewährleisten. Somit haben sich hier unter dem Oberbegriff TCP/IP-Protokolle subsumierten Protokolle als Standard im Internet durchgesetzt und stellen damit auch einen Industriestandard im Bereich der Kommunikation zwischen unterschiedlichen Herstellern dar.

Damit ist TCP/IP das Netzwerkprotokoll zur Vernetzung von heterogenen Systemen. Es lassen sich zum Beispiel Rechner vernetzen, die als Betriebssystem Unix (beziehungsweise seine Varianten SunOS/Solaris, Digital UNIX, HP-UX, AIX, Linux), OpenVMS, DOS oder Windows einsetzen.

Auf das TCP/IP-Protokoll setzen eine Reihe von Applikationen auf, die normalerweise unter dem Obertitel des Protokolls gemeint werden: zum Beispiel ftp für den Filetransfer, telnet und rlogin für Remote Control beziehungsweise Remote Login, electronic Mail, Webbrowser (HTTP) usw.

Die Entstehung von TCP/IP ist eng mit der Entwicklung des Internets und des Betriebssystems UNIX Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre verknüpft. Ziel des amerikanischen Verteidigungsministeriums war ein herstellerunabhängiger Standard, der 1969 realisiert wurde.

 

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