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Netzwerkgrundlagen und Co.
 
Netzwerk: Repeater

 

Repeater - Ein Repeater ist ein Gerät, daß ebenfalls auf Layer 1 des ISO-OSI-7-Schichten Basisreferenzmodells arbeitet. Er empfängt Signale, verstärkt sie und gibt sie weiter. In einem LAN dient er dazu, die maximale Reichweite eines Signals (und damit die maximal mögliche Kabellänge) zu erhöhen. Er verbindet also mehrere Netzwerk-Segmente miteinander, allerdings ohne die verfügbare Bandbreite in jedem einzelnen Segment zu erhöhen. Darüber hinaus vereinfachen Repeater die Fehlersuche bei der Bus-Topologie, da bei vermuteten Kabelproblemen Segmente einfach abgekoppelt werden können, ohne die Funktionsweise der anderen Segmente zu beeinträchtigen. Repeater sind immer bidirektional. Das bedeutet auch, daß man einen Repeater im Strang entweder nach der Zusammengehörigkeit der Workstations in einem Segment positioniert oder, wenn die Kabellänge an beiden Anschlüssen des Repeaters zum Problem wird, so, daß beide Kabel die gleiche Länge aufweisen. Als Gerät des Layers 1 sind Repeater im LAN völlig transparent, weder angeschlossene Rechner noch Software wissen von dem eingebundenen Gerät. Auf der anderen Seite bedeutet dies auch, daß auf beiden Seiten des Repeaters alle anderen Ebenen identisch sein müssen - mit einem Repeater lassen sich unterschiedliche Netzwerke (etwa Token Ring und Ethernet) nicht koppeln. Außerdem müssen alle Adressen in den verbundenen Segmenten eindeutig sein. Setzt man Repeater im Ethernet ein, sind nach IEEE 802.3 maximal vier Geräte pro Netzwerk zulässig. Außerdem zählt ein Repeater als ein Node im Netzwerk, so daß er bei der maximal zulässigen Anzahl der Nodes pro Segment (30 bei 10Base2) zu berücksichtigen ist. Repeater stellen keine zusätzliche Last im Netzwerk dar, ihre Bandbreite ist immer so groß wie die des angeschlossenen LANs.

 

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Letzte Änderung an dieser Datei: 05 Feb 2012 12:01     © 2002 Computerjockey