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Eine gewisse
Begriffsverwirrung hat leider dazu geführt, daß in vielen Fällen Router
mit Gateways gleichgesetzt werden. Dies nicht zuletzt deshalb, weil manche
TCP/IP-Software für den PC eine Router-Adresse als Gateway-Adresse abfragt.
Gateways sind aber im Gegensatz zu Routern auf dem Layer 7 des ISO-OSI-7-Schichten
Basisreferenzmodells angesiedelt, sie ermöglichen also die Koppelung
von LANs mit völlig unterschiedlicher Adressierung, nicht kompatiblen
Protokollen und ähnlichem. Entsprechend hoch ist der Aufwand, der für ein
Gateway betrieben werden muß. Zwar lassen sich heutzutage Gateways
problemlos über Software realisieren (beispielsweise IPX-IP-Gateways auf
Novell-Servern), die Verzögerungen, die durch Protokollumsetzung und ähnliches
auftreten, sind aber sehr groß. Gateways arbeiten auch nicht mit
sogenannten Tunneling-Protokollen, bei denen ein Protokoll in ein anderes
eingepackt, zum Zielnetz transportiert und dort wieder ausgepackt wird (NetBIOS
über TCP/IP ist ein solches Tunneling-Protokoll). Sie setzen ein Protokoll
real in ein anderes um, es besteht keine Notwendigkeit, daß im Zielnetz das
Ausgangsprotokoll benutzt wird wie beim Tunneling.
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