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Netzwerkgrundlagen und Co.
 

Wie werden Daten in einem Netzwerk verschickt?

Grosse Datenmengen werden normalerweise nicht in einem Stück verschickt. Zum einen würde das die gesamte Bandbreite des Netzwerkes beanspruchen und den Netzwerkzugriff für andere Benutzer sperren. Zum anderen müssten bei einem Übertragungsfehler alle Daten noch einmal Übertragen werden.

Um dieses Problem zu umgehen, werden grosse Datenmengen in kleine Pakete, sogenannte Frames, Datenrahmen oder Datagramme, zerlegt. Falls nun eine Datenrahmen nicht oder falsch übermittelt wurde, muss nur dieser neu gesendet werden. Zudem können mehrere Benutzer abwechselnd solche Pakete versenden, so dass praktisch ein zeitgleicher Netzwerkzugriff möglich ist.

Bei der Konfiguration des Netzwerks kann ein MTU (Maximum Transmission Unit) angegeben werden. Dieser definiert die max. Grösse eine Paketes. Daten, die diese Grösse überschreiten werden in kleinere Pakete zerlegt.

So sieht ein Paket oder Frame im Aufbau aus (Beispiel = Ethernet-II-Rahmen):

Präambel 8 Bytes

Zieladresse 6 Bytes

Ursprungsadresse 6 Bytes

TYP 2 Bytes

Datenteil-Grösse variabel 46-1500 Bytes

Frame-Kontroll-Sequenz 4 Bytes


insgesamt 64-1518 Bytes

  1. Der Präambel enthält Informationen, die es den Netzwerkkarten ermöglichen, die Empfangselektronik zu synchronisieren. Diese 8 Byte werden bei der Grössenangabe des Pakets nicht mitberechnet.
  2. + 3. Als Ziel – und Urprungsadresse werden die MAC-Adressen der Netzwerkkarten eingetragen.
  3. Hier wird der Typ des verwendeten Protokolls angegeben
  4. Hier sind die effektiven Nutzdaten und die Header der höheren Schichten enthalten, diese benutzen 46 Bytes.
  5. Als Frame Control Sequence (FCS) wird der CRC (Cyclic Redundancy Check) eingesetzt. Anhand der FCS wird ermittelt, ob das Paket während dem Transport beschädigt wurde.
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Letzte Änderung an dieser Datei: 30 Jul 2010 06:58     © 2002 Computerjockey