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Einführung in AT-Befehle
Das Kommunikationsprogramm kommuniziert mit dem Modem in einer speziellen
Befehlssprache, die häufig als AT-Befehlssatz bezeichnet wird. Obwohl diese
Sprache für Sie in der Regel unsichtbar bleibt, ist es die einzige, die von
Ihrem Modem verstanden wird.
Gewöhnlich können Sie mit Hilfe Ihres Kommunikationsprogramms das Modem
problemlos und leicht steuern. Sie können lediglich die Optionen und Vorgänge
auswählen, die in den Menü des Kommunikationsanwendungsprogramms zur Verfügung
stehen, und das Kommunikationsprogramm überträgt diese Auswahl an das Modem im
erforderlichen Befehlsformat. Das Modem verarbeitet dann die Befehle und führt
die entsprechende Aufgabe durch.
Erfahrene Benutzer möchten jedoch unter Umständen ihr Modem direkt über
den AT-Befehlssatz steuern. Mit einem Kommunikationsprogramm wie Windows
HyperTerminal können Sie Befehle direkt vom Terminalmodus des
Kommunikationsprogramms geben. Mit dem AT-Befehlssatz, Faxerweiterungen der
Klasse 1 und unterstützenden S-Registern können Sie dem Modem Anweisungen übermitteln,
eine oder mehrere bestimmte Funktionen auszuführen. Beispiele für Befehle sind
Wählen (ATDn), Anruf entgegennehmen (ATA) und Einhängen (ATH0). Diese Befehle
sind identisch mit denen, die das Kommunikationsprogramm für die Steuerung
Ihres Modems verwendet.
Arbeiten mit AT-Befehlen
Modems arbeiten stets in einem von zwei Modi: dem "Befehlsmodus"
oder dem "Online-Modus".
- Im Befehlsmodus (Modemkonfiguration oder Wählen) können Sie über
den AT-Befehlssatz mit dem Modem kommunizieren. Nach der Ausführung eines
Befehls, gibt das Modem zur Bestätigung einen Ergebnis-Code zurück.
- Sobald eine Verbindung zu einem fernen Modem oder einem Faxgerät
aufgebaut ist, schaltet das Modem in den Online-Modus (sofern durch
den Wahlparameter nicht anders festgelegt). Im Online-Modus empfängt das
Modem Zeichen von Ihrem Computer, wandelt die Daten in analoge Signale um
und überträgt diese Signale anschließend über die Telefonleitung.
Die Eingabe von Befehlen ist nur möglich, wenn sich das Modem im
Befehlsmodus befindet. Wenn sich das Modem im Online-Modus befindet, d.h. wenn
Daten über Telefonleitungen gesendet oder empfangen werden, können Sie keine
Befehle eingeben. Das Modem schaltet in folgenden Fällen vom Online-Modus in
den Befehlsmodus:
- Eine Wählzeichenfolge wird durch ein Semikolon (;) abgeschlossen.
- Das Modem empfängt eine vordefinierte Escape-Sequenz oder ein
Unterbrechungssignal, während es sich im Online-Modus befindet.
- Eine Verbindung wird unterbrochen.
- Das Modem kann einen Anruf nicht erfolgreich durchführen, oder das
Datenträgersignal des fernen Modems geht verloren.
Wenn bei der Ausführung einer Befehlszeile ein Fehler auftritt, wird die
Verarbeitung unterbrochen und alle auf den fehlerhaften Befehl folgenden
Anweisungen werden ignoriert.
Hinweise zur Verwendung von AT-Befehlen
Beim Eingeben von und Arbeiten mit AT-Befehlen müssen Sie bestimmte Regeln
beachten. Informationen zu diesen Regeln erhalten Sie über die folgenden
Themen:
Anwenden des Abrufcodes
Eingeben eines Befehls
Bearbeiten eines Befehls
Ausführen eines Befehls
Arbeiten mit Parametern
Eingeben einer Escape-Sequenz
Wiederholen eines Befehls
Bedeutung der Ergebnis-Codes
Anwenden des Abrufcodes
Der Befehl AT teilt dem Modem mit, daß ein Befehl eingegeben wird. Wenn das
Modem den Befehl AT erhält, macht es sich für den Empfang eines Befehls
bereit. Jeder Befehl (mit Ausnahme von A/ und +++) muß mit dem Abrufcode AT
beginnen.
Eingeben eines Befehls
Befehle können in Groß- oder Kleinbuchstaben oder gemischt in Groß- und
Kleinbuchstaben eingegeben werden. Das Präfix AT muß allerdings immer
einheitlich geschrieben werden (nicht At oder aT).
Nach dem Präfix AT können maximal 40 Zeichen eingegeben werden. Das Präfix
AT, das Zeichen für festen Zeilenumbruch (<cr>) und Leerstellen werden
vom Modem nicht mitgezählt. Satzzeichen, wie Bindestriche und Klammern, werden
zwar mitgezählt, haben jedoch keine Wirkung.
Anschlußnummern können mit oder ohne Satzzeichen eingegeben werden. Z.B.
sind (123) 456-7890 und 1234567890 gleichbedeutend.
Wenn Anschlußnummern allerdings solche Zeichen enthalten, wird dafür auch
Platz im Befehlspuffer benötigt.
Wenn eine Befehlsfolge die Höchstzahl von 40 Zeichen überschreitet, führt
das Modem keinen Teil der Befehlszeile aus und gibt statt dessen nach <cr>
eine Fehlermeldung aus. Verkürzen Sie in diesem Fall die Befehlszeile auf
maximal 40 Zeichen, damit die Befehlszeile ausgeführt werden kann.
Bearbeiten eines Befehls
Wenn Ihnen bei der Eingabe eines Befehls ein Fehler unterläuft, können Sie
den Fehler mit der RÜCKSCHRITT-Taste überschreiben und die Zeile neu eingeben.
Beim Präfix AT ist dies nicht möglich, da es unmittelbar nach der Eingabe
verarbeitet wird.
Ausführen eines Befehls
Der eingegebene AT-Befehl wird mit der EINGABE-Taste oder dem <cr>-Zeichen
(Auswahl in Register S3)
ausgeführt.
Arbeiten mit Parametern
Für einige AT-Befehle sind numerische Parameter erforderlich. Mit diesen
Parametern können Sie bestimmen, wie das Modem den Befehl ausführt. Wenn Sie
einen Befehl, der normalerweise einen numerischen Parameter umfaßt (z.B. ATHn),
ohne den numerischen Parameter eingeben, interpretiert das Modem den fehlenden
Parameter als Null. Der Befehl Hn (Einhängen) z.B. kann den numerischen
Parameter Null (H0) oder Eins (H1) umfassen. Wenn dieser Parameter jedoch fehlt,
ist ATH<cr> gleichbedeutend mit ATH0<cr>. Diese Regel gilt nur für
Befehlsparameter und nicht für Wählzeichenfolgen.
Eingeben einer Escape-Sequenz
Die Escape-Sequenz (ein aus drei Zeichen bestehender Code, der in
Escape-Sicherungszeit-Angaben eingeschlossen ist) veranlaßt das Modem, vom
Online-Modus in den Befehlsmodus umzuschalten. Das Escape-Zeichen muß dreimal
nacheinander eingegeben werden. Die Pause zwischen den Eingaben darf die
Escape-Sicherungszeit nicht überschreiten. Nach einer kurzen Verzögerung gibt
das Modem als Antwort den Ergebnis-Code
OK aus, um Ihnen mitzuteilen, daß es erfolgreich in den Befehlsmodus
umgeschaltet hat. Mit dem Befehl ATO
können Sie zum Online-Modus zurückkehren.
Die Escape-Sicherungszeit ist definiert als die Zeitdauer zwischen dem
letzten übertragenen Zeichen und dem ersten Zeichen des Escape-Codes. Das
Standard-Escape-Zeichen (eingestellt in Register
S2) ist +, die Standardeinstellung der Escape-Sicherungszeit (eingestellt in
Register S12) ist eine Sekunde und die Standard-Escape-Sequenz ist +++.
Wiederholen eines Befehls
Sie können die letzte Befehlszeile wiederholen, indem Sie den Befehl A/
eingeben. Dabei wird auch das Präfix AT und das <cr>-Zeichen wiederholt.
Das Präfix AT und das <cr>-Zeichen müssen daher nicht eingegeben werden,
wenn dieser Befehl benutzt wird.
Jeder Befehl einer Befehlsfolge verbleibt so lange im Befehlspuffer, bis AT
eingegeben oder das Modem ausgeschaltet wird. Mit diesen Maßnahmen wird der
Speicher gelöscht und der A/-Befehl ungültig gemacht, da es keinen Befehl mehr
gibt, den das Modem wiederholen könnte.
Bedeutung der Ergebnis-Codes
Das Modem antwortet mit Ergebnis-Codes auf Befehle. Ergebnis-Codes können
zwei verschiedene Formate aufweisen: Wortform (Langform, auch als Klartext
bezeichnet) oder numerische Zeichen (Kurzform, dargestellt durch Ziffern). Das
Format der Ergebnis-Codes wird mit dem Befehl Vn
eingestellt. Vor Codes in Wortform stehen die von den in den Registern
S3 und S4 eingestellten Zeichen, in der Regel die Standardeinstellungen: ein
<cr>-Steuerzeichen bzw. ein Zeilenvorschub-Steuerzeichen (LF). Numerischen
Codes wird ein <cr>-Zeichen nachgestellt. Die Ergebnis-Codes und ihre
Bedeutung sind in der Tabelle Ergebnis-Codes
aufgeführt.
Arbeiten mit S-Registern
Während AT-Befehle das Modem einmalig anweisen, welche Funktion es ausführen
soll, gelten die Betriebsanweisungen der S-Register für das Modem jederzeit.
S-Register dienen zum Einrichten bestimmter Parameter, die die Funktionsweise
des Modems steuern. In anderen Worten: Das Modem vergißt die meisten
AT-Befehle, sobald es sie ausgeführt hat; es merkt sich jedoch die letzte
Einstellung der einzelnen S-Register und befolgt diese Einstellungen, bis die
Einstellung geändert wird.
Lesen eines S-Registers
Bei Eingabe des Befehls ATSn? können Sie den Inhalt eines bestimmten
S-Registers lesen. Um beispielsweise den Inhalt von Register S11 anzuzeigen,
geben Sie den folgenden Befehl ein:
ATS11?
Standardwerte der S-Register
Bei der Herstellung eines Modems werden die S-Register des Modems auf
bestimmte Werte eingestellt. Die Standardwerte der S-Register sind so
eingestellt, daß ein zuverlässiger Betrieb unter den meisten Bedingungen
sichergestellt ist. Bei Bedarf können die Werte jedoch geändert werden.
Erhalten Sie z.B. erst nach relativ langer Zeit einen Wählton, können Sie in
S6 eine längere Wartezeit einstellen.
Ändern eines S-Registers
Sie können den Wert eines S-Registers durch Eingabe des Befehls ATSn=r ändern.
Hierbei ist n die Nummer des zu ändernden Registers und r der Wert, auf den das
Register eingestellt werden soll. Um beispielsweise Register 37 auf 7
einzustellen, geben Sie folgendes ein:
ATS37=7<cr>
Das Register S37 ist jetzt auf den Wert 7 eingestellt.
Übersicht über Modem-AT-Befehle
In der folgenden Tabelle werden die AT-Befehle aufgeführt, die Ihr Modem
versteht. Jede Befehlsbeschreibung enthält den Befehl, eine Erläuterung des
Befehls und eine Auflistung der zugehörigen Parameter.
Weitere Teilsätze der AT-Befehle
Erweiterte
AT-Befehle
Faxbefehle
Sprachbefehle
VoiceView-Befehle
DSVD-Befehle
V.25ter-AT-Befehle
V.80-Befehle
Übersicht
über S-Register-Befehle
WICHTIG: Das Modem muß unter Microsoft Windows 95 betrieben werden.
Unter MS-DOS oder einer früheren Version von Microsoft Windows arbeitet das
Modem nicht.
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AT-Befehle
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| Befehl |
Beschreibung |
| AT |
Abrufcode. AT ist das Befehlszeilenpräfix,
das dem Modem mitteilt, daß ein Befehl oder eine Befehlsfolge
eingegeben wird. Es steht vor allen Befehlen außer A/ (Wiederholen) und
+++ (Escape). Wird nur AT eingegeben, antwortet das Modem mit OK oder 0,
wenn es für den Empfang von Befehlen bereit ist.
Parameter: Keine
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| A/ |
Letzten Befehl wiederholen. Bei Eingabe von A/ wiederholt
das Modem den vorherigen Befehl, zum Beispiel das Wählen einer
Telefonnummer. Der zuvor ausgeführte Befehl bleibt so lange im
Befehlspuffer, bis AT eingegeben oder das Modem ausgeschaltet wird. Mit
beiden Maßnahmen wird der Puffer gelöscht und der Befehl A/ ungültig
gemacht, da es keinen zu wiederholenden Befehl gibt. Es ist nicht
erforderlich, <cr> oder AT einzugeben, da beide zusammen mit dem
vorherigen Befehl im Befehlspuffer gespeichert sind.
Parameter: Keine
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| A |
Befehl beantworten. Bei Eingabe von A beantwortet das
Modem einen Anruf, ohne auf das Rufzeichen zu warten. Dieser Befehl kann
verwendet werden, wenn ein Anruf manuell entgegengenommen oder eine
direkte Verbindung zu einem anderen Modem im Sendemodus aufgebaut wird.
Alle Befehle, die nach dem Befehl A in derselben Befehlszeile folgen,
werden ignoriert.
HINWEIS: In einigen Ländern ist der Befehl A nicht zulässig.
In diesem Fall wird bei Eingabe von ATA ein Fehler gemeldet.
Parameter: Keine
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| Bn |
Standardoption zur Kommunikation. Auswahl des ITU- bzw.
des Bell-Standards.
Parameter: n = 0 - 3, 15, 16
n = 0 ITU V.22 für 1200 Bit/s
n = 1 Bell 212A für 1200 Bit/s (Standardeinstellung)
n = 2, 3 Hebt Auswahl ITU V23 Rückkanal auf
n = 15 ITU V.21 für 300 Bit/s
n = 16 Bell 103J für 300 Bit/s (Standardeinstellung)
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| Dn |
Wählbefehl. Bei Eingabe von D wählt das Modem die
Nummer, die in der Befehlszeile auf D folgt. Eine Definition der gültigen
Wählziffern und Wahlparameter finden Sie auf der Seite
Wahlparameter.
Beim Impulswählverfahren haben Zeichen, die keine Ziffern sind,
keine Auswirkung.
Parameter: Keine
HINWEIS: In einigen Ländern muß nach dem Befehl D eine
Telefonnummer eingegeben werden.
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| En |
Befehlsecho. En aktiviert oder deaktiviert die Wiedergabe
der über die Tastatur eingegebenen Zeichen am Monitor (lokales Echo),
wenn sich das Modem im Befehlsmodus befindet.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Deaktiviert lokales Echo
n = 1 Aktiviert lokales Echo (Standardeinstellung)
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| Hn |
Hook-Steuerung. Hn weist das Modem an, einzuhängen
(Unterbrechen einer Verbindung) oder auszuhängen (Belegen der
Telefonleitung).
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Modem eingehängt (Standardeinstellung)
n = 1 Modem ausgehängt
HINWEIS: In einigen Ländern ist der Befehl H1 nicht zulässig.
In diesem Fall wird nach Eingabe von ATH1 ein Fehler gemeldet.
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| In |
Identifikation anfordern. In fragt das Modem nach dem
Produktcode, der ROM-Prüfsumme oder dem Status der ROM-Prüfsumme.
Parameter: n = 0, 1, 2, 3, 4, 5, 9
n = 0, 3 Ausgabe der Standardgeschwindigkeit und Firmware-Version des
Controllers
n = 1 Berechnung und Anzeige der ROM-Prüfsumme (z.B. 12AB)
n = 2 Durchführung einer ROM-Prüfung, Berechnung und Überprüfung
der Prüfsumme, Anzeige OK oder ERROR
n = 4 Ausgabe der Firmware-Version der Data-Pump
n = 5 Ausgabe der Karten-ID: Software-Version, Hardware-Version und
Landes-ID
n = 9 Ausgabe der Landeskennzahl
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| Ln |
Lautstärke einstellen. Mit ATLn kann die
Lautsprecherlautstärke bei der Fax- und Datenübertragung auf niedrig,
mittel oder hoch eingestellt werden.
Parameter: n = 0 - 3
n = 0, 1 Niedrig
n = 2 Mittel (Standardeinstellung)
n = 3 Hoch
HINWEIS: Mit dem Befehl M0 kann der Lautsprecher ausgeschaltet
werden.
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| Mn |
Option Lautsprechersteuerung. Mn steuert das
Ein-/Ausschalten des Lautsprechers bei der Fax- und Datenübertragung.
Parameter: n = 0 - 3
n = 0 Lautsprecher aus
n = 1 Lautsprecher ein bis Trägersignalerkennung
(Standardeinstellung)
n = 2 Lautsprecher bei ausgehängtem Modem ständig ein
n = 3 Lautsprecher nach dem Wählen ein bis Trägersignalerkennung,
beim Wählen aus
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| Nn |
Modulationsart erkennen. Nn bestimmt, ob das lokale Modem
bei Herstellung der Verbindung einen automatischen Handshake mit dem
fernen Modem durchführt, wenn die Übertragungsgeschwindigkeit der
beiden Modems nicht übereinstimmt.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Beim Senden oder Empfangen von Daten erfolgt der Handshake nur
gemäß dem in S37 und mit dem Befehl ATB festgelegten Übertragungsstandard.
n = 1 Beim Senden oder Empfangen von Daten erfolgt der Beginn des
Handshakes nur bei dem in S37
und dem Befehl ATB
festgelegten Übertragungsstandard. Beim Handshake kann auf eine
niedrigere Geschwindigkeit ausgewichen werden (Standardeinstellung).
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| On |
Online-Befehl. On weist das Modem an, in den Online-Modus
zu schalten.
Parameter: n = 0, 1, 3
n = 0 In den Online-Modus schalten
n = 1 Vor der Rückkehr in den Online-Datenmodus Entzerrer-Retrain
einleiten
n = 3 Vor der Rückkehr in den Online-Datenmodus neue Geschwindigkeit
vereinbaren
HINWEIS: Mit diesem Befehl können Sie in den Online-Modus zurückkehren,
nachdem mit der Escape-Sequenz +++
in den Befehlsmodus umgeschaltet wurde.
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| P |
Impulswahl. P legt Impulswahl als Wählverfahren fest.
Alle Anrufe erfolgen mit Impulswahl, bis die Mehrfrequenzwahl mit dem
Befehl T ausgewählt wird. Dieser Befehl kann auch als Wahlparameter
verwendet werden.
Parameter: Keine
HINWEIS: Das Impulswählverfahren wird in einigen Ländern
nicht unterstützt. In diesen Ländern wird der Befehl P ignoriert.
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| Qn |
Ergebnis-Codes unterdrücken. Qn aktiviert das Senden von Ergebnis-Codes
durch das Modem.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Aktiviert Ergebnis-Codes (Standardeinstellung)
n = 1 Deaktiviert Ausgabe von Ergebnis-Codes (Quiet)
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| Sr=n |
In S-Register schreiben. Sr=n setzt das Register r auf den
Wert n. Der Inhalt dieser Register kann mit diesem Befehl geändert
werden.
Parameter: Keine
Bereich: r = 0 - 27, 29, 31 - 33, 35, 37, 89 (Registernummer)
n = 0 - 255 (Wert)
WICHTIG: Wenn in reservierte Register oder Nur-Lese-Register
geschrieben wird, kann es zu unvorhergesehenen Ergebnissen kommen. Eine
vollständige Liste der Register finden Sie unter Übersicht
über S-Register-Befehle .
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| Sn? |
S-Register lesen. Sn? gibt den Wert des Registers n an,
wobei n die Nummer eines gültigen S-Registers sein kann.
Parameter: Keine
Bereich: n = 0 - 27, 29, 31 - 33, 35, 37, 89
HINWEIS: Werte werden im Dezimalformat ausgegeben. Zur
Interpretation der als digitales Muster gespeicherten Registerwerte ist
der Dezimalwert in einen Binärwert umzuwandeln.
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| T |
Mehrfrequenzwahl. T legt Mehrfrequenzwahl als Wählverfahren
fest. Mehrfrequenzwahl ist der Standardmodus. Dieser Befehl kann auch
als Wahlparameter
verwendet werden.
Parameter: Keine
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| Vn |
Form der Ergebnis-Codes. Vn legt die Form des vom Modem
ausgegebenen Ergebnis-Codes fest.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Ergebnis-Code wird als Zahl gesendet (Kurzform oder Ziffern)
n = 1 Ergebnis-Code wird in Wortform gesendet (Langform oder Text)
(Standardeinstellung)
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| Xn |
Ergebnis-Code und Verbindungsaufbau einstellen. Xn legt
den Ergebnis-Code-Satz und die Wahlfunktionen fest. Der Befehl Vn
bestimmt, ob der Ergebnis-Code in Wortform oder als Zahl gesendet wird.
Weitere Informationen finden Sie unter Ergebnis-Codes.
Erweiterte Ergebnis-Codes: Bei Aktivierung zeigt das Modem die
grundlegenden Ergebnis-Codes zusammen mit der Verbindungsmeldung und der
Übertragungsgeschwindigkeit des Modems sowie die Fehlerkorrektur des
Modems und Einstellungen für die Datenkomprimierung an. Bei
Deaktivierung werden nur OK, CONNECT, RING, NO CARRIER und ERROR
angezeigt.
Wähltonerkennung. Bei Aktivierung wählt das Modem nur, wenn es
einen Wählton erkennt. Wenn es innerhalb von 10 Sekunden keinen Wählton
erkennt, bricht es den Anruf ab. Bei Deaktivierung wählt das Modem
unabhängig davon, ob es einen Wählton erkennt oder nicht. Sie können
in Register S6
die Anzahl der Sekunden festlegen, die das Modem vor dem Wählen wartet.
Besetztzeichenerkennung: Bei Aktivierung überprüft das Modem auf
Besetztzeichen. Bei Deaktivierung ignoriert das Modem Besetztzeichen.
Parameter: n = 0 - 4, 7
n = 0 Deaktiviert erweiterte Ergebnis-Codes, Wähltonerkennung und
Besetztzeichenerkennung.
n = 1 Aktiviert erweiterte Ergebnis-Codes, deaktiviert Wähltonerkennung
und Besetztzeichenerkennung.
n = 2 Aktiviert erweiterte Ergebnis-Codes und Wähltonerkennung,
deaktiviert Besetztzeichenerkennung.
n = 3 Aktiviert erweiterte Ergebnis-Codes und
Besetztzeichenerkennung, deaktiviert Wähltonerkennung.
n = 4 Aktiviert erweiterte Ergebnis-Codes, Wähltonerkennung und
Besetztzeichenerkennung (Standardeinstellung).
n = 7 Deaktiviert erweiterte Ergebnis-Codes, aktiviert Wähltonerkennung
und Besetztzeichenerkennung.
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| Z |
Gespeichertes Profil wiederherstellen. Bei Eingabe dieses
Befehls hängt das Modem ein und stellt das durch den letzten &W-Befehl
gespeicherte Profil wieder her. |
| +++ |
Escape-Sequenz. Wenn das in Register S2
eingestellte Zeichen dreimal in rascher Folge an das Modem gesendet wird
(siehe S12),
schaltet das Modem in den Befehlsmodus. Der Standardwert für das
Escape-Zeichen ist das Pluszeichen (+). Wenn Sie in der Dokumentation
dazu aufgefordert werden, +++ einzugeben, geben Sie das in Register S2
eingestellte Zeichen dreimal in rascher Folge ein. Stellen Sie der
Escape-Sequenz nicht den Befehl AT voran, und drücken Sie nach der
Eingabe nicht die EINGABE-Taste.
HINWEIS: Verwenden Sie den Befehl ATO
, um in den Online-Modus zurückzukehren.
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Erweiterte AT-Befehle
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Befehl
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Beschreibung
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| &Cn |
Optionen für Data Carrier Detect (DCD). Wenn
das Modem ein Trägersignal von einem fernen Modem empfängt, sendet es
ein DCD-Signal (Data Carrier Detect) an den Rechner. AT&Cn steuert
die DCD-Optionen.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 DCD ist immer aktiviert, unabhängig davon, ob ein Trägersignal
erkannt wird oder nicht
n = 1 DCD wird aktiviert, wenn ein Trägersignal erkannt wird, und
deaktiviert, wenn kein Trägersignal erkannt wird (Standardeinstellung)
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| &Dn |
Optionen für Data Terminal Ready (DTR). Wenn der Rechner
für den Signalaustausch mit dem Modem bereit ist, sendet er an das
Modem ein DTR-Signal. AT&Dn steuert die DTR-Optionen.
Parameter: n = 0, 1, 2, 3
n = 0 Das Modem ignoriert das DTR-Signal und behandelt es als immer
aktiviert
n = 1 Wenn das Modem im Online-Modus ist und kein DTR-Signal erkennt,
schaltet es in den Befehlsmodus, gibt den Ergebnis-Code OK aus und
bleibt verbunden
n = 2 Wenn das Modem im Online-Modus ist und kein DTR-Signal erkennt,
hängt es ein (Standardeinstellung)
n = 3 Das Modem wird nach Erkennen des EIN/AUS-Übergangs von DTR zurückgesetzt
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| &F |
Werkseitige Einstellungen laden. AT&F setzt die
S-Register und die Befehle auf die werkseitigen Standardwerte zurück.
HINWEIS: Im Sprachmodus muß dieser Befehl in einer
eigenen Zeile ohne weitere Befehle angegebenen werden.
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| &Gn |
Option V.22bis-Alarmton. AT&Gn bestimmt, welcher
Alarmton bei der Übertragung im hohen Band (Antwortmodus) gesendet
wird.
HINWEIS: Dieser Befehl wird nur im V.22- und
V.22bis-Modus verwendet. Er wird nicht in den USA verwendet.
Parameter: n = 0 - 2
n = 0 Kein Alarmton (Standardeinstellung)
n = 1 550-Hz-Alarmton
n = 2 1800-Hz-Alarmton
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| &Kn |
Lokale Datensteuerung. AT&Kn bestimmt die Auswahl der
Datensteuerung.
Parameter: n = 0, 3, 4
n = 0 Deaktiviert die Datensteuerung
n = 3 Aktiviert die RTS/CTS-Datensteuerung (Standardeinstellung)
n = 4 Aktiviert die XON/XOFF-Datensteuerung
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| &Mn |
Modus für asynchrone Datenübertragung.
Parameter: n = 0
n = 0 Asynchroner Modus (Standardeinstellung)
|
| &Qn |
Modus für asynchrone Datenübertragung.
Parameter: n= 0, 5, 6
n = 0 Asynchroner Modus, mit Puffer, wie \N0
n = 5 Fehlerüberwachungsmodus, mit Puffer, wie \N3
(Standardeinstellung)
n = 6 Asynchroner Modus, mit Puffer, wie \N0
|
| &Sn |
Optionen für Data Set Ready (DSR). Wenn das Modem für
den Signalaustausch mit dem Rechner bereit ist, sendet es dem Rechner
ein DSR-Signal. AT&Sn bestimmt die Steuerung der
Betriebsbereitschaft (DSR).
Parameter: n = 0, 1
n = 0 DSR ist immer aktiviert (Standardeinstellung)
n = 1 DSR wird bei Herstellung einer Verbindung aktiviert und bei
Beendigung der Verbindung deaktiviert
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| &Tn |
Auswahl der Prüfbefehle. Mit AT&Tn wird einer von
acht Prüfbefehlen ausgewählt.
Parameter: n = 0, 1, 3, 6
n = 0 Beendet alle begonnen Tests.
n = 1 Leitet lokalen analogen Loopback-Test ein. Mit diesem Test wird
der Modembetrieb und die Verbindung zwischen Modem und Rechner überprüft.
Während des Tests muß sich das Modem im Offline-Modus befinden.
n = 3 Lokaler digitaler Loopback-Test.
n = 6 Remote Digital Loopback-Test. Mit diesem Test werden der lokale
Modembetrieb, die Übertragungsleitung und das ferne Modem überprüft.
Für ein einwandfreies Funktionieren des Tests müssen sich beide Modems
im Online-Modus befinden, und die Fehlerüberwachung muß deaktiviert
sein.
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| &V |
Aktuelle Konfiguration anzeigen. Mit AT&V wird die
aktuelle Konfiguration der S-Register und Befehle angezeigt.
Klicken
Sie hier, um ein Beispiel für eine Konfigurationsanzeige zu erhalten.
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| &W |
Aktuelle Konfiguration speichern. &W speichert
bestimmte Befehlsoptionen und S-Registerwerte im nichtflüchtigen
Speicher des Modems. Dieses Profil wird bei Eingabe des Befehls ATZ
oder bei der Rücksetzung beim Einschalten wiederhergestellt. |
| &Zn=x |
Anschlußnummer speichern. &Zn speichert bis zu vier Wählzeichenfolgen
im nichtflüchtigen Speicher des Modems für eine spätere Wahl. Das
Format für den Befehl lautet &Zn="gespeicherte Nummer",
wobei n die Position 0 - 3 ist, in der die Nummer gespeichert wird. Die
Wählzeichenfolge kann maximal 40 Zeichen umfassen. Mit ATDS=n
wird die in Position n gespeicherte Zeichenfolge gewählt. |
| \Jn |
Geschwindigkeit Bit/s anpassen. AT\Jn legt fest, ob die vereinbarte
Verbindungsgeschwindigkeit des Modems den Rechner zwingt, sich an die
Modemgeschwindigkeit anzupassen.
n = 0 Puffermodus. Fehlerüberwachung wird durch den Befehl \Nn
ausgewählt (Standardeinstellung).
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| \Kn |
Unterbrechungssteuerung einstellen. AT\Kn legt die Art der
Verarbeitung eines Unterbrechungssignals fest, das das Modem vom Rechner
empfängt, während es sich im Online-Modus befindet.
n = 5 Das Modem sendet das Unterbrechungssignal zusammen mit den übertragenen
Daten an das ferne Modem, ohne Abbrechung und ohne Beschleunigung
(Standardeinstellung)
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| \Nn |
Fehlerüberwachungsmodus. Mit AT\Nn wird die Art der
Fehlerüberwachung ausgewählt, die das Modem beim Senden und Empfangen
von Daten verwendet.
Parameter: n = 0 - 4
n = 0 Puffermodus, keine Fehlerüberwachung (wie &Q6)
n = 1 Direkter Modus
n = 2 MNP oder Verbindungsabbruch. Auch als zuverlässiger MNP-Modus
bekannt.
n = 3 V.42, MNP oder Puffermodus (wie &Q5). Auch als
automatischer zuverlässiger V.42/MNP-Modus bekannt.
(Standardeinstellung)
n = 4 V.42 oder Verbindungsabbruch.
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| \Qn |
Lokale Datensteuerung.
Parameter: n = 0, 1, 3
n = 0 Deaktiviert die Datensteuerung
n = 1 XON/XOFF-Software-Datensteuerung, wie &K4
n = 3 RTS/CTS an Rechner, wie &K3 (Standardeinstellung)
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| \Vn |
Protokoll-Ergebnis-Code. AT\Vn bestimmt, ob die
Protokollverbindung angezeigt wird.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Deaktiviert das Anhängen des Protokoll-Ergebnis-Codes
an die Modemgeschwindigkeit
n = 1 Aktiviert das Anhängen des Protokoll-Ergebnis-Codes an die
Modemgeschwindigkeit (Standardeinstellung)
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| -Cn |
Datenrufton. Der Datenrufton ist ein Ton mit einer
Frequenz von 130 Hz und einem Takt von 0,5 Sekunden ein und 2 Sekunden
aus. Der Ton wird in ITU V.25 angegeben, um eine Fernunterscheidung von
Daten, Fax und Sprache zu ermöglichen.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Deaktiviert den Datenrufton (Standardeinstellung)
n = 1 Aktiviert den Datenrufton
HINWEIS: In einigen Ländern wird als Antwort auf AT-Cn OK
ausgegeben, wobei der Befehl jedoch keine Auswirkung auf den Rufton hat.
HINWEIS: Der Standardwert ist von Land zu Land
unterschiedlich.
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| %B |
Nummern der Black List anzeigen. Wenn diese Funktion
aktiviert ist, zeigt AT%B eine Liste mit Anschlußnummern an, für die
der letzte Versuch eines Verbindungsaufbaus während der letzten zwei
Stunden erfolglos war.
HINWEIS: Dieser Befehl kann in einigen Ländern die
Ausgabe von ERROR bewirken.
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| %Cn |
Datenkomprimierung zulassen. Mit AT%Cn wird die
Datenkomprimierung nach V.42bis und MNP Klasse 5 ausgewählt. Änderungen,
die mit diesem Befehl im Online-Befehlsmodus vorgenommen werden, werden
erst nach dem Trennen der Verbindung wirksam.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 V.42bis/MNP5 deaktiviert, keine Datenkomprimierung
n = 1 V.42bis/MNP5 aktiviert, Datenkomprimierung aktiviert
(Standardeinstellung)
|
Konfigurationsbeispiel
Bei Eingabe des Befehls AT&V
wird die aktuelle Konfiguration des Modems angezeigt. Die Konfiguration wird ähnlich
dem untenstehenden Beispiel angezeigt.
| Option |
Auswahl |
AT-Befehl |
| Comm Standard |
Bell |
B |
| CommandCharEcho |
Enabled |
E |
| Speaker Volume |
Medium |
L |
| Speaker Control |
OnUntilCarrier |
M |
| Result Codes |
Enabled |
Q |
| Dialer Type |
Tone |
T/P |
| Result Code Form |
Text |
V |
| Extend Result Code |
Enabled |
X |
| Dial Tone Detect |
Enabled |
X |
| Busy Tone Detect |
Enabled |
X |
| LSD Action |
Standard RS232 |
&C |
| DTR Action |
Ignore |
&D |
| Press any key to continue; ESC to quit. |
| Option |
Auswahl |
AT-Befehl |
| V22b Guard Tone |
Disabled |
&G |
| Flow Control |
Hardware |
&K |
| Error Control Mode |
V42, MNP, Buffer |
\N |
| Data Compression |
Enabled |
%C |
| AutoAnswerRing# |
0 |
S0 |
| AT Escape Char |
43 |
S2 |
| CarriageReturnChar |
13 |
S3 |
| Linefeed Char |
10 |
S4 |
| Backspace Char |
8 |
S5 |
| Blind Dial Pause |
2 sec |
S6 |
| NoAnswer Timeout |
50 sec |
S7 |
| " , " Pause Time |
2 sec |
S8 |
| No Carrier Disc |
2000 msec |
S10 |
| Press any key to continue; ESC to quit. |
| Option |
Auswahl |
AT-Befehl |
| DTMF Dial Speed |
95 msec |
S11 |
| Escape GuardTime |
1000 msec |
S12 |
| Data Calling Tone |
Disabled |
S35 |
| Line Rate |
33600 |
S37 |
| DSVD mode |
Disabled |
-SSE |
| Stored Phone Numbers |
|
|
| &Z0= |
|
|
| &Z1= |
|
|
| &Z2= |
|
|
| &Z3= |
|
|
| OK |
|
|
Übersicht über Fax-AT-Befehle
In der folgenden Tabelle werden die Fax-AT-Befehle aufgeführt, die Ihr Modem
versteht. Jede Befehlsbeschreibung enthält den Befehl, eine Erläuterung des
Befehls und eine Auflistung der zugehörigen Parameter.
WICHTIG: Das Modem muß unter Microsoft Windows 95 betrieben werden.
Unter MS-DOS oder einer früheren Version von Microsoft Windows arbeitet das
Modem nicht.
|
Faxbefehle
|
| Befehl |
Beschreibung |
| +F<Befehl>=? |
Betriebsfunktionen auflisten. Mit
AT+F<Befehl>=? werden die Betriebsfunktionen des Modems bestimmt.
Ausgabe:
+FCLASS = ? 0, 1, 8, 80
+FTM = ? 3, 24, 48, 72, 96, 73, 74, 97, 98, 121, 122, 145, 146
+FRM = ? 3, 24, 48, 72, 96, 73, 74, 97, 98, 121, 122, 145, 146
+FTH = ? 3, 24, 48, 72, 96, 73, 74, 97, 98, 121, 122, 145, 146
+FRH = ? 3, 24, 48, 72, 96, 73, 74, 97, 98, 121, 122, 145, 146
|
| +F<Befehl>=n? |
Unterstützte Parameter auflisten. Mit AT+F<Befehl>=n?
wird das Modem gefragt, ob diese Funktion unterstützt wird. Das Modem
antwortet mit OK, wenn der für den spezifischen Befehl ausgegebene
Parameter unterstützt wird, oder mit ERROR, falls dies nicht der Fall
ist. |
| +FCLASS? |
Aktive Konfiguration auflisten. Mit AT+FCLASS? wird das
Modem aufgefordert, die aktive Konfiguration festzustellen.
Ausgabe:
0 = Datenmodus
1 = Faxmodus
8 = Sprachmodus
80 = VoiceView-Modus
|
| +FCLASS=n |
Dienstklasse auswählen. Mit AT+FCLASS= wird die gewünschte
Dienstklasse ausgewählt.
Parameter: n = 0, 1, 8, 80
n = 0 Datenmodus (Standardeinstellung)
n = 1 Fax-Klasse 1
n = 8 Sprachmodus
n = 80 VoiceView-Modus
|
| +FTS=n |
Übertragung stoppen und warten. Bei Eingabe von AT+FTS
beendet das Modem die Datenübertragung, wartet n
10-Millisekunden-Intervalle und gibt dann den Ergebnis-Code OK aus.
Parameter: n = 0 - 255 (10-ms-Intervalle) (Standardwert = 0)
Wird dieser Befehl eingegeben, während das Modem eingehängt ist,
wird der Ergebnis-Code ERROR ausgegeben.
|
| +FRS=n |
Empfangsstille. Bei Eingabe von AT+FRS meldet das Modem
den Ergebnis-Code OK an den Rechner, wenn in der Leitung eine
Empfangsstille von n 10-Millisekunden-Intervallen festgestellt wurde.
Parameter: n = 0 - 255 (10-ms-Intervalle) (Standardwert = 0)
Dieser Befehl wird abgebrochen, sobald ein Zeichen empfangen wird.
Das Modem löscht das Abbruchzeichen und gibt den Ergebnis-Code OK aus.
Wird dieser Befehl eingegeben, während das Modem eingehängt ist,
wird der Ergebnis-Code ERROR ausgegeben.
|
| +FTM=n |
Daten übertragen. Bei Eingabe von AT+FTM überträgt das
Modem Daten mit der nachfolgend definierten Modulation:
Parameter: n = 3, 24, 48, 72, 73, 74, 96, 97, 98, 121, 122, 145, 146
n = 3 V.21-Kanal 2, 300 Bit/s
n = 24 V.27ter, 2400 Bit/s
n = 48 V.27ter, 4800 Bit/s (Standardeinstellung)
n = 72 V.29, 7200 Bit/s
n = 73 V.17, 7200 Bit/s
n = 74 V.17, 7200 Bit/s (kurze Folge)
n = 96 V.29, 9600 Bit/s
n = 97 V.17, 9600 Bit/s
n = 98 V.17, 9600 Bit/s (kurze Folge)
n = 121 V.17, 12000 Bit/s
n = 122 V.17, 12000 Bit/s (kurze Folge)
n = 145 V.17, 14400 Bit/s
n = 146 V.17, 14400 Bit/s (kurze Folge)
Wird dieser Befehl eingegeben, während das Modem eingehängt ist,
wird der Ergebnis-Code ERROR ausgegeben.
|
| +FRM=n |
Daten empfangen. Bei Eingabe von AT+FRM schaltet das Modem
in den Empfangsmodus und verwendet die nachfolgend definierte
Modulation:
Parameter: n = 3, 24, 48, 72, 73, 74, 96, 97, 98, 121, 122, 145, 146
n = 3 V.21-Kanal 2, 300 Bit/s
n = 24 V.27ter, 2400 Bit/s
n = 48 V.27ter, 4800 Bit/s (Standardeinstellung)
n = 72 V.29, 7200 Bit/s
n = 73 V.17, 7200 Bit/s
n = 74 V.17, 7200 Bit/s (kurze Folge)
n = 96 V.29, 9600 Bit/s
n = 97 V.17, 9600 Bit/s
n = 98 V.17, 9600 Bit/s (kurze Folge)
n = 121 V.17, 12000 Bit/s
n = 122 V.17, 12000 Bit/s (kurze Folge)
n = 145 V.17, 14400 Bit/s
n = 146 V.17, 14400 Bit/s (kurze Folge)
Wird dieser Befehl eingegeben, während das Modem eingehängt ist,
oder wird ein nicht unterstützter Befehl eingegeben, wird der
Ergebnis-Code ERROR ausgegeben.
|
| +FTH=n |
Daten mit HDLC-Rahmen übertragen. Bei Eingabe von AT+FTH
überträgt das Modem Datenrahmen gemäß dem HDLC-Protokoll mit der
nachfolgend definierten Modulation:
Parameter: n = 3, 24, 48, 72, 73, 74, 96, 97, 98, 121, 122, 145, 146
n = 3 V.21-Kanal 2, 300 Bit/s
n = 24 V.27ter, 2400 Bit/s
n = 48 V.27ter, 4800 Bit/s (Standardeinstellung)
n = 72 V.29, 7200 Bit/s
n = 73 V.17, 7200 Bit/s
n = 74 V.17, 7200 Bit/s (kurze Folge)
n = 96 V.29, 9600 Bit/s
n = 97 V.17, 9600 Bit/s
n = 98 V.17, 9600 Bit/s (kurze Folge)
n = 121 V.17, 12000 Bit/s
n = 122 V.17, 12000 Bit/s (kurze Folge)
n = 145 V.17, 14400 Bit/s
n = 146 V.17, 14400 Bit/s (kurze Folge)
Wird dieser Befehl eingegeben, während das Modem eingehängt ist,
wird der Ergebnis-Code ERROR ausgegeben.
|
| +FRH=n |
Daten mit HDLC-Rahmen empfangen. Bei Eingabe von AT+FRH
empfängt das Modem HDLC-Datenrahmen mit der nachfolgend definierten
Modulation:
Parameter: n = 3, 24, 48, 72, 73, 74, 96, 97, 98, 121, 122, 145, 146
n = 3 V.21-Kanal 2, 300 Bit/s
n = 24 V.27ter, 2400 Bit/s
n = 48 V.27ter, 4800 Bit/s (Standardeinstellung)
n = 72 V.29, 7200 Bit/s
n = 73 V.17, 7200 Bit/s
n = 74 V.17, 7200 Bit/s (kurze Folge)
n = 96 V.29, 9600 Bit/s
n = 97 V.17, 9600 Bit/s
n = 98 V.17, 9600 Bit/s (kurze Folge)
n = 121 V.17, 12000 Bit/s
n = 122 V.17, 12000 Bit/s (kurze Folge)
n = 145 V.17, 14400 Bit/s
n = 146 V.17, 14400 Bit/s (kurze Folge)
Wird dieser Befehl eingegeben, während das Modem eingehängt ist,
wird der Ergebnis-Code ERROR ausgegeben.
|
Übersicht über Sprach-AT-Befehle
HINWEIS: Bei bestimmten Modems ist die Sprachübertragung
nicht verfügbar.
In der folgenden Tabelle werden die Sprach-AT-Befehle aufgeführt, die Ihr
Modem versteht, einschließlich der Befehle für das
Freisprechtelefon und der Befehle für den
Anrufbeantworter . Jede Befehlsbeschreibung enthält den Befehl, eine Erläuterung
des Befehls und eine Auflistung der zugehörigen Parameter.
WICHTIG: Das Modem muß unter Microsoft Windows 95 betrieben werden.
Unter MS-DOS oder einer früheren Version von Microsoft Windows arbeitet das
Modem nicht.
|
Sprachbefehle
|
| Befehl |
Beschreibung |
| +FCLASS=8 |
Sprachmodus aktivieren. Bei Eingabe von
AT+FCLASS=8 wird das Modem in den Sprachmodus geschaltet. Die Modi
Freisprechfunktion und TAM (Freisprechfunktion) wurden dem allgemeineren
Begriff Sprachmodus zugeordnet und verwenden eine spezielle Untergruppe
von Befehlen zur Implementierung der entsprechenden Funktionen. Der
Modem-Controller wird den Gesamtzustand des Systems überwachen, um so
stets zu wissen, wann Sprachbefehle im Rahmen der Freisprechfunktion,
des Anrufbeantworters oder anderen Sprachkontexten ausgegeben werden. |
| +FCLASS? |
Aktuellen Modemmodus ausgeben. |
| +FCLASS=? |
Unterstützte Modemmodi ausgeben. Mit AT+FCLASS= wird das
Modem nach dem Bereich der unterstützten Modi abgefragt. Rückgabewerte
des Modems: 0, 1, 8, 80 (Daten, Fax, Sprache, VoiceView). |
| +FMI? |
Name des Modemherstellers. Bei Eingabe von
AT+FMI? gibt das Modem den Namen des Herstellers aus. |
| +FMM? |
Produktbezeichnung des Modems. Bei Eingabe von AT+FMM?
gibt das Modem die Produktbezeichnung aus. |
| +FMR |
Revisionsangaben zum Modem. Bei Eingabe von AT+FMR? gibt
das Modem den Revisionsstand oder sonstige diesbezügliche Informationen
aus. |
| +VIP |
Sprachparameter zurücksetzen. AT+VIP veranlaßt das
Modem, alle Sprachparameter auf die Standardwerte zurückzusetzen. |
| +VCID=n |
Anrufer-Kennung. AT+VCID aktiviert oder deaktiviert die
Anrufer-Kennung.
Parameter: n = 0, 1, 2
n = 0 Deaktiviert Anrufer-Kennung
n = 1 Aktiviert Anrufer-Kennung, formatierte Anrufermeldung
n = 2 Aktiviert Anrufer-Kennung, unformatierte Anrufermeldung
HINWEIS: Die Anrufer-Kennung wird in einigen Ländern nicht
unterstützt.
|
| +VCID? |
Ausgabe des Modus der aktuellen Anrufer-Kennung.
HINWEIS: Die Anrufer-Kennung wird in einigen Ländern nicht
unterstützt.
|
| +VCID=? |
Ausgabe der unterstützten Meldungsformate für die
Anrufer-Kennung. Mit AT+VCID=? wird das Modem nach dem Bereich der
unterstützten Meldungsformate für die Anrufer-Kennung abgefragt.
HINWEIS: Die Anrufer-Kennung wird in einigen Ländern nicht
unterstützt.
|
| +VDR=<aktivieren>, <Meldung> |
Meldung spezifischer Ruf und Takt. AT+VDR aktiviert den
spezifischen Ruf. Der spezifische Ruf ermöglicht einen DROF/DRON-Bericht
mit dem ein genauer Takt verfolgt werden kann, der über die
Telefonleitung kommt.
HINWEIS: Der spezifische Ruf wird in einigen Ländern nicht
unterstützt.
|
| +VDR? |
Ausgabe der Werte für Meldung spezifischer Ruf und Takt.
Mit AT+VDR? werden die aktuellen Werte von <aktivieren> und
<Meldung> abgefragt.
HINWEIS: Der spezifische Ruf wird in einigen Ländern nicht
unterstützt.
|
| +VDR=? |
Ausgabe der unterstützten Konfigurationen für Meldung
spezifischer Ruf und Takt. Mit AT+VDR=? wird das Modem nach dem Bereich
der unterstützten Konfigurationen für den spezifischen Ruf abgefragt.
Ausgabewerte des Modems: (0,1), (0-255)
HINWEIS: Der spezifische Ruf wird in einigen Ländern nicht
unterstützt.
|
| +VGT=n |
Lautsprecher-Lautstärkeregelung.
Bereich: 0 - 255
n = 0 Automatische Lautstärkeregelung für Modem
n = 128 Nenn-Lautstärkepegel für die Übertragung an Lautsprecher
n > 128 Erhöht Lautstärke über Nennpegel
n < 128 Senkt Lautstärke unter Nennpegel
AT+VGT? Gibt aktuellen Lautstärkepegel des Lautsprechers aus
AT+VGT=? Gibt den Bereich der unterstützten Lautstärkepegel aus
|
| +VGR=n |
Einstellung der Eingangssignalverstärkung. Mit AT+VGR=n
kann die Eingangssignalverstärkung des Mikrofons gesteuert werden.
Bereich: 0 - 255
n = 128 Nennpegel für Eingangssignalverstärkung vom Mikrofon
n > 128 Erhöht Verstärkung über Nennpegel
n < 128 Senkt Verstärkung unter Nennpegel
TAM-Modus. Mit diesem Befehl kann bei der lokalen Aufzeichnung auf
einem Anrufbeantworter der Aufnahmepegel des Mikrofons gesteuert werden.
Freisprechtelefon-Modus. Mit diesem Befehl kann die Verstärkung
zwischen Mikrofon und fernem Anrufer gesteuert werden.
AT+VGR? Gibt den aktuellen Verstärkungspegel aus
AT+VGR=? Gibt den Bereich der unterstützten Verstärkungswerte aus
|
| +VEM=n |
Ereignismeldung und Maskierung. Der Rechner deaktiviert
mit dem Befehl AT+VEM=n eine Ereignismeldung unabhängig vom Status des
Modems, der analogen Signalquelle oder der Zielkonfiguration.
Maskierungsbits sind Bit 0 - 33 (d.h. FFFFFFFFC). Die Definition der
Bit-Werte kann der Spezifikation IS-101 entnommen werden.
AT+VEM? Gibt die aktuellen Maskierungswerte aus
AT+VEM=? Fragt das Modem nach dem Bereich der unterstützten
Ereignisse auf Dienstebene ab
|
| +VIT=n |
DEE/DÜE-(Rechner/Modem-)Inaktivitätszeitgeber. Mit dem
Befehl AT+VIT=n wird der Wert des Modems für den DEE/DÜE-Inaktivitätszeitgeber
eingestellt. Dieser Zeitgeber wird nach einem logischen Einhängen
aufgerufen, das durch den Befehl AT+VNH=2 beschrieben wird. Am Ende der
Inaktivitätsperiode hängt das Modem physikalisch ein und kehrt zu +FCLASS=0
zurück. Der Zeitgeber n erhöht sich in Schritten von jeweils einer
Sekunde.
+VIT? Gibt den aktuellen Wert des DEE/DÜE-Inaktivitätszeitgebers
aus
+VIT=? Gibt den unterstützten Wertebereich des DEE/DÜE-Inaktivitätszeitgebers
aus
|
| +VNH=n |
Automatische Einhängesteuerung. Bei Eingabe des Befehls
AT+VNH=n aktiviert bzw. deaktiviert das Modem das automatische Einhängen
im Daten- und Faxmodus. In der ISO-101-Spezifikation finden Sie weitere
Informationen zu diesem Befehl und seiner Interaktion nut den Befehlen +FCLASS
und ATH.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Aktiviert automatisches Einhängen (Standardeinstellung)
n = 1 Deaktiviert automatisches Einhängen im Daten- und Faxmodus.
Der Rechner führt ein logisches Einhängen durch, das Modem führt ein
logisches Einhängen durch und gibt den Ergebnis-Code OK aus.
|
| Sprachbefehle für das
Freisprechtelefon |
| Befehl |
Beschreibung |
| +VLS=n |
Einstellungen für analoge Quellen/Ziele. Allgemeiner
Befehl für analoge Quellen/Ziele, mit dem im Sprachmodus verschiedene
analoge Geräte an das System angeschaltet werden.
Freisprechtelefon Ein/Aus
n = 0 Freisprechtelefon aus. Schaltet analoge Geräte ab, Modem
eingehängt
n = 7 Freisprechtelefon ein. Schaltet internen Lautsprecher und
internes Mikrofon an, Modem ausgehängt
Mikrofonsteuerung/Telefon-Stummschaltung.
n = 5 Analoge Quelle (Mikrofon) wird deaktiviert/abgeschaltet (nur
Lautsprecher bleibt angeschaltet), wenn das Freisprechtelefon in Betrieb
ist (Telefon-Stummschaltung)
n = 7 Mikrofon und Lautsprecher werden wieder aktiviert/angeschaltet
(normaler Betrieb des Freisprechtelefons)
|
| +VLS? |
Ausgabe der aktuellen Konfiguration für analoge
Quellen/Ziele. Mit AT+VLS? wird ein Bericht über die aktuelle
Konfiguration für analoge Quellen/Ziele abgerufen. Außerdem erhalten
Sie eine Liste aller Ereigniscodes, die von Modem unter dieser
Konfiguration an den Computer weitergegeben wurden. |
| +VLS=? |
Ausgabe der unterstützten Konfigurationen für analoge
Quellen/Ziele. Mit AT+VLS=? fragt das Modem den Bereich der unterstützten
Konfigurationen und die Liste nicht angeforderter Ereigniscodes ab, die
das Modem unter dieser Konfiguration an den Computer weitergeben wird. Für
das Freisprechtelefon werden die Konfigurationen 0, 5 und 7 unterstützt. |
| Sprachbefehle für den
Anrufbeantworter |
| Befehl |
Beschreibung |
| +VTD=n |
Zeitgeber für akustisches Signal. Mit AT+VTD=n wird die
standardmäßige Dauer für die MFW-/Ton-Generierung (in Einheiten von
0,01 Sekunden) festgelegt. |
| +VTS=n |
MFW- und Tongenerierung im Sprachmodus. Mit AT+VTS=n wird
das Modem veranlaßt, eine Folge von Mehrfrequenzwahltönen (oder
anderen Tönen wie z.B. Wählton, Besetztzeichen oder Stille)
entsprechend der Parameter-Zeichenfolge zu generieren. Auf die
Spezifikationen für die Tonfolgen wird in IS-101 eingegangen. |
| +VLS=n |
Einstellungen für analoge Quellen/Ziele. Die
Anrufbeantworterfunktion unterstützt jede der folgenden Konfigurationen
für analoge Quellen/Ziele gemäß IS-101:
n = 0 Modem eingehängt, lokales Telefon an
Telekommunikationsunternehmen angeschaltet
n = 1 Modem ausgehängt, Modem an Telekommunikationsunternehmen
angeschaltet
n = 2 Modem ausgehängt, lokales Telefon an Modem angeschaltet
n = 3 Modem ausgehängt, lokales Telefon an
Telekommunikationsunternehmen angeschaltet, Modem an lokales Telefon
n = 4 Lautsprecher an Modem angeschaltet, Modem eingehängt
(Nachrichtenwiedergabe)
n = 5 Lautsprecher an Modem angeschaltet, Modem ausgehängt (Anrufüberwachung)
n = 6 Mikrofon an Modem angeschaltet, Modem eingehängt (Ansage
aufnehmen)
n = 7 Mikrofon und Lautsprecher angeschaltet, Modem ausgehängt
(Freisprechtelefon)
|
| +VLS=? |
Einstellungen analoge Quellen/Ziele und MFW-/Ton-Meldung.
Anfragen zu den MFW-/Ton-Meldefunktionen des Modems werden mit dem
Befehl AT+VLS=? beschrieben wird. Für jede Systemkonfiguration im
Sprachmodus (Freisprechfunktion und Anrufbeantworter) gibt das Modem
einen Bericht über die für diese Konfiguration aktivierten Funktionen
aus. Für jede Konfiguration zeigt das Modem die Tonberichtsfunktionen für
jede der drei verschiedenen Sprachzustände auf: Sprachdatenübertragung,
Sprachdatenempfang und Sprachbefehlszustand. |
| +VSD=<sds>, <sdi> |
Stilleerkennung (QUIET und SILENCE). Mit dem Befehl AT+VSD=<sds>,
<sdi> werden die Ansprechschwelle der Stilleerkennung <sds>
und das Stilleerkennungsintervall <sdi> eingestellt. Höhere <sds>-Werte
zeigen an, daß das Modem Leitungsbedingungen mit höherem Geräuschpegel
als Stille behandelt. Die Standardeinstellung ist -40 dBm.
<sds> = 128 ist der Nominalwert der Ansprechschwelle. Bei <sds>
größer 128 ist die Ansprechschwelle höher. <sds> = 129
entspricht -39 dBm. Bei <sds> kleiner 128 ist die Ansprechschwelle
niedriger. <sds> = 127 entspricht -41 dBm.
Der Wert für <sdi> gibt die Wartezeit an, nach der das Modem
dem Rechner Stille meldet. Er wird verwendet, um das angenommene Einhängen
(STILLE) zu bestimmen, nach dem das Modem <DLE>-s an den Computer
sendet. Die Standardeinstellung ist 5 Sekunden.
|
| +VSM=cml,vsr |
Einstellungen für Komprimierungsart und Sampling. AT+VSM=cml,vsr
aktiviert die Komprimierungsart und Sampling-Spezifikationen, wobei cml=Komprimierungsartkennung
und vsr=Sprach-Samplingrate. |
| +VSM? |
Ausgabe der aktuellen Einstellungen für Komprimierungsart
und Sampling. Bei Eingabe von AT+VSM? werden die numerischen und die
Zeichenfolgenetiketten des gerade benutzten Komprimierungsverfahrens und
der Samplingrate zurückgegeben. |
| +VSM=? |
Ausgabe der unterstützten Einstellungen für
Komprimierungsart und Sampling. Das Modem gibt die unterstützten
Sprachkomprimierungsarten sowie die Sprach-Samplingraten, bei denen sie
unterstützt werden, aus:
128, 8-Bit linear, (7200, 8000, 11025)
129, 16-Bit linear, (7200, 8000, 11025) (Standardeinstellung)
130, 8-Bit A-Gesetz, (8000)
130, 8-Bit µ-Gesetz, (8000)
132, IMA ADPCM, (8000)
|
| +VRA=n |
Zeitgeber für Ausbleiben des Freizeichens. Das Modem
verwendet diesen Zeitgeber beim Aufbau einer Verbindung. Dieser Befehl
stellt im Timer die Zeit ein, die das Modem zwischen Freizeichen wartet,
bevor es annimmt, daß das ferne Modem ausgehängt hat. |
| +VRN=n |
Zeitgeber für Kein Freizeichen aufgetreten. Das Modem
verwendet diesen Zeitgeber beim Aufbau einer Verbindung. Der Befehl
AT+VRN stellt im Timer die Zeit ein, die das Modem auf das erste
Freizeichen warten soll. Wird innerhalb dieser Zeitspanne kein
Freizeichen erkannt, nimmt das Modem an, daß das ferne Modem ausgehängt
hat. |
Übersicht über VoiceView-AT-Befehle
HINWEIS: Bei bestimmten Modems ist VoiceView nicht verfügbar.
VoiceView ist eine Funktion, die die wechselweise Sprach- und Datenübertragung
(Switched Voice and Data, SVD) ermöglicht. Dies bedeutet, daß das Modem bei
einer einzigen Verbindung gleichzeitig Sprachsignale und Datensignale über eine
Telefonleitung senden kann. Im Unterschied zu DSVD,
das die gleichzeitige Übertragung von Sprach- und Datensignalen ermöglicht,
werden die Sprach- und Datensignale bei VoiceView abwechselnd übertragen.
In der folgenden Tabelle werden die VoiceView-AT-Befehle aufgeführt, die Ihr
Modem versteht. Jede Befehlsbeschreibung enthält den Befehl, eine Erläuterung
des Befehls und eine Auflistung der zugehörigen Parameter.
WICHTIG: Das Modem muß unter Microsoft Windows 95 betrieben werden.
Unter MS-DOS oder einer früheren Version von Microsoft Windows arbeitet das
Modem nicht.
|
VoiceView-Befehle
|
| Befehl |
Beschreibung |
| +FCLASS=80 |
Sprachmodus aktivieren. Bei Eingabe des
Befehls AT+FCLASS=80 schaltet das Modem in den VoiceView-Modus und
verwendet den Befehlssatz der VoiceView-Funktion. |
| -SVV |
VoiceView-Datenmodus starten. Mit dem Befehl AT-SVV werden
die Übertragung der Startfolge des VoiceView-Datenmodus sowie eine
Datentransaktion eingeleitet. |
| -SAC |
Anforderung des Datenmodus akzeptieren. Mit AT-SAC wird
das Modem angewiesen, die ankommende Startfolge des VoiceView-Datenmodus
zu akzeptieren und den Aufbau einer Datentransaktion fortzusetzen. |
| -SIPn |
VoiceView-Parameter initialisieren. Mit dem Befehl AT-SIPn
werden VoiceView-Parameter eingestellt.
Parameter: n = 0 - 2
n = 0 Setzt Parameter auf Standardeinstellungen zurück
n = 1 Setzt Parameter auf Standardeinstellungen zurück und prüft
Meldungsspeicher
n = 2 Setzt Parameter auf Standardeinstellungen zurück und löscht
Meldungsspeicher
|
| -SIC |
Kapazitätsdaten auf Standardeinstellungen zurücksetzen.
Mit dem Befehl AT-SIC wird die Kapazitätsdatenstruktur auf die
Standard-Kapazität zurückgesetzt. |
| -SSQ |
Kapazitätsabfrage starten. Mit AT-SSQ wird die Übertragung
der VoiceView-Kapazität eingeleitet. |
| -SDA |
Modemdatenmodus starten. Mit AT-SDA wird die Übertragung
der Startfolge des Modemdatenmodus eingeleitet und das Modem angewiesen,
in den Modemdatenmodus zu schalten. |
| -SFX |
Faxdatenmodus starten. Mit AT-SFX wird die Übertragung
der Startfolge des Faxdatenmodus eingeleitet und das Modem angewiesen,
in den Faxdatenmodus zu schalten. |
| -SMTn |
Steuerung der Telefon-Stummschaltung. Mit AT-SMTn wird die
manuelle Stummschaltung der lokalen Telefonschnittstelle gesteuert.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Keine Stummschaltung (Standardeinstellung)
n = 1 Stummschaltung
|
| -SQR=n |
Antwortsteuerung für Kapazitätsabfrage. Mit dem Befehl
AT-SQR=n wird die Antwort auf eine Kapazitätsabfrage gesteuert.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Einseitige Antwort. Ihr Modem fordert keine Kapazitätsinformationen
vom sendenden Modem an.
n = 1 Beidseitige Antwort. Nach der Beantwortung einer Abfrage seiner
Kapazitäten fordert Ihr Modem Kapazitätsinformationen vom sendenden
Modem an.
|
| -SCD=n |
Kapazitätsdaten einstellen. Mit AT-SCD=n kann der Inhalt
der Kapazitätsdatenstruktur des Modems gelesen, ergänzt oder
eingerichtet werden. Die Kapazitätselemente (n) bestehen aus Paaren von
Hexadezimalzahlen und geben die Kapatitätsinformationen an.
Mit AT-SCD? wird die aktuelle Kapazität gelesen.
|
| -SER? |
Fehlerbericht. Mit AT-SER? wird beim Modem ein
Fehlerbericht angefordert. Das Modem antwortet entweder mit 0 (kein
Fehler gefunden) oder mit einem Paar von Hexadezimalziffern, die das
Fehlerparameterbyte darstellen. Eine Liste dieser Fehlerschlüssel
finden Sie in der Fehlerschlüsseltabelle. |
| -SSP=<kombinierter Wert> |
VoiceView-Übertragungsgeschwindigkeiten einstellen. Mit
AT-SSP=<kombinierter Wert> werden die Datenmodulationsschemata
festgelegt, die den Tönen des VoiceView-Modus entsprechen. Die Stellen
des zusammengesetzten Wertes repräsentieren die Blockgeschwindigkeit,
Anlaufgeschwindigkeit und Prioritätsgeschwindigkeit.
Gültige Werte: 0 - 7
0 V.21 300 Bit/s FSK
1 V.27ter 4800 Bit/s DPSK
2 V.29 4800 Bit/s QAM
3 V.29 4800 Bit/s QAM
4 V. 17 7200 Bit/s TCM
5 V.17 9600 Bit/s TCM
6 V.17 12000 Bit/s TCM
7 V.17 14400 Bit/s TCM
Standardwert: (0, 1, 2)
|
| -SSR=n |
Antwortsteuerung für Startfolge. Mit AT-SSR=n wird eine
Antwort für alle Startfolgen für VoiceView-Daten aktiviert bzw.
deaktiviert.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Deaktiviert Antwort
n = 1 Aktiviert Antwort (Standardeinstellung)
|
| +FLO=n |
Datensteuerung. Mit AT+FLO=n kann der Rechner die verfügbaren
und verwendeten Arten der Datensteuerung auswählen und erkennen.
Parameter: 0, 1, 2
n = 0 Keine Datensteuerung
n = 1 Bidirektionale XON/XOFF-Datensteuerung (Standardeinstellung)
n = 2 ITU-Leitung 133 zur Datensteuerung des Modems durch den
Rechner, Leitung 106 zur Datensteuerung des Rechners durch das Modem
|
Fehlermeldungsschlüssel
In der folgenden Tabelle werden die Fehlerschlüssel aufgelistet, die
bei Eingabe des Befehls AT-SER? ausgegeben werden. Wenn mit diesem Befehl beim Modem ein
Fehlerbericht angefordert wird, antwortet das Modem entweder mit 0 (kein
Fehler gefunden) oder mit einem Paar von Hexadezimalziffern, die das
Fehlerparameterbyte darstellen. Diese Fehlerschlüssel werden in der
folgenden Tabelle aufgelistet und erläutert.
| Fehlerschlüssel |
Beschreibung |
| 81 |
Befehl des Rechners nicht erkannt. |
| 82 |
Nicht unterstützten Parameter
empfangen. |
| 83 |
Datenmodus konnte nicht eingeleitet
werden, da Hörer eingehängt ist. |
| 84 |
Ungültige Kapazitätsinformationen
vom Rechner geschrieben. |
| 85 |
Kapazitätsabfrage konnte nicht
eingeleitet werden. |
| 86 |
Es liegen keine Daten zum Senden an
den Rechner vor. |
| 87 |
Datenmodus konnte nicht eingeleitet
werden, da Meldungsspeichersystem Meldungen empfängt. |
| 88 |
Es liegt keine ankommende Startfolge
vor. |
| 89 |
Datenmodus konnte nicht eingeleitet
werden, da Funktion nicht aktiv. |
| 41 |
Fehler in der Sendefolge. |
| 42 |
Fehler in der Empfangsfolge. |
| 43 |
Unerwarteten DISC als Antwort
empfangen. |
| 44 |
Maximale Anzahl von Übertragungswiederholungen
(N200) überschritten. |
| 45 |
Maximale Anzahl von Oktetts im
I-Rahmen größer als N201. |
| 46 |
Maximale Anzahl ausstehender I-Rahmen
(K) überschritten. |
| 21 |
Zeitüberwachung wartet auf gültigen
Moduston in der Startfolge. |
| 22 |
Zeitüberwachung wartet auf Beginn
der Datenmodulation nach der Startfolge. |
| 23 |
Zeitüberwachung wartet auf einen gültigen
Datenrahmen, oder nahes Ende muß Datensteuerung deaktivieren
(T203 abgelaufen). |
| 24 |
Inaktivitäts-Zeitüberschreitung im
VoiceView-Status Automatische Rufbeantwortung (T300 abgelaufen). |
| 25 |
Zeitüberwachung wartet auf Antwort
auf eine Kapazitätsabfrage (T301). |
| 26 |
Zeitüberwachung wartet auf Antwort
auf die Anforderung des Kapazitätsaustauschs (T301). |
| 27 |
Zeitüberwachung wartet auf Antwort
des fernen Modems auf eine Datenmodus-Startfolge (T200
abgelaufen). |
| 28 |
Zeitüberwachung wartet auf
Deaktivierung der Datensteuerung am fernen Modem. |
| 29 |
Zeitüberwachung wartet auf Daten vom
Rechner (T303). |
| 2A |
Zeitüberwachung wartet auf Rahmenübertragung
der Physikalischen Schicht. |
| 2B |
Zeitüberwachung wartet auf Antwort
des Rechners nach Senden einer Ereignismeldung (T310). |
|
Übersicht über DSVD-AT-Befehle
HINWEIS: Bei bestimmten Modems ist DSVD nicht verfügbar.
In der folgenden Tabelle werden die DSVD
-AT-Befehle aufgelistet, die Ihr Modem versteht. Jede Befehlsbeschreibung enthält
den Befehl, eine Erläuterung des Befehls und eine Auflistung der zugehörigen Parameter.
WICHTIG: Das Modem muß unter Microsoft Windows 95 betrieben werden.
Unter MS-DOS oder einer früheren Version von Microsoft Windows arbeitet das
Modem nicht.
| Befehl |
Beschreibung |
| -SSE=n |
DSVD aktivieren/deaktivieren.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Deaktiviert DSVD
n = 1 Aktiviert DSVD
|
| -SSE-OF |
Virtuelles Aushängen simulieren. |
| -SSE-ON |
Virtuelles Einhängen simulieren. |
| -SSE-AC |
Automatischen Anruf aktivieren. AT-SSE-WS
weist das Modem an, bei erfolgreicher Herstellung einer Verbindung mit
dem fernen DSVD-Modem den Sprachkanal herzustellen. Für jeden neuen
Anruf gibt es eine einzige Anforderung.
HINWEIS: Wenn beide Modems über diese Einstellung verfügen,
wird der Sprachkanal von einem der Modems aktiviert und bleibt so lange
aktiviert, bis die Verbindung beendet wird.
|
| -SSE-AA |
Automatischen Antwortmodus aktivieren. Mit
AT-SSE-AA kann das Modem alle Sprachkanalanforderungen annehmen und
beantworten. |
| -SSE-AM |
Automatischen Mehranrufmodus aktivieren. Mit
AT-SSE-AM kann das Modem alle 30 Sekunden mit einer Verzögerung von 5
Sekunden zwischen den Anrufen eine neue Verbindung herstellen. |
| -SSE-A- |
Automatischen Modus abbrechen. |
| -SSE-&W |
Aktuelle Audioparameter des Systems
speichern. |
| -SSE-&R |
Aktuelle Registrierungsparameter lesen. |
| -SSE-SN |
Stilleerkennung aktivieren. |
| -SSE-SF |
Stilleerkennung deaktivieren. |
| -SSE-FN |
Vollduplex-Modus (mit Kopfhörern) für Modem
einstellen. |
| -SSE-FF |
Halbduplex-Modus (mit Freisprechtelefon) für
Modem einstellen. |
| -SSE+VGT=n |
Verstärkungspegel des Freisprechtelefons
einstellen.
Bereich: 1 - 255
n = 0 Automatische Lautstärkeregelung für Modem
n = 128 Nenn-Lautstärkepegel für die Übertragung an Lautsprecher
n > 128 Erhöht Lautstärke über Nennpegel
n < 128 Senkt Lautstärke unter Nennpegel
AT-SSE+VGT? Gibt aktuellen Lautstärkepegel des Lautsprechers aus
AT-SSE+VGT=? Gibt den Bereich der unterstützten Lautstärkepegel aus
|
| -SSE+VGR=n |
Verstärkungspegel des Mikrofons einstellen.
Bereich: 0 - 255
n = 128 Nennpegel für Eingangssignalverstärkung vom Mikrofon
n > 128 Erhöht Verstärkung über Nennpegel
n < 128 Senkt Verstärkung unter Nennpegel
AT-SSE+VGR? Gibt den aktuellen Verstärkungspegel aus
AT-SSE+VGR=? Gibt den Bereich der unterstützten Verstärkungswerte
aus
|
| AT-SSE-Nn |
Fehlerkorrekturmodus für Datenkanal auswählen.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Auswahl des UNERM-Modus-Datenkanals (keine Fehlerkorrektur)
(nur V70)
n = 1 Auswahl des ERM-Modus Datenkanals (Fehlerkorrektur) (V70 und
Intel DSVD) (Standardeinstellung)
|
| -SSE-Wn |
WAV-Zugriff in DSVD aktivieren/deaktivieren.
| Modus |
Bit 2 |
Bit 1 |
Bit 0 |
| W0 |
0 |
0 |
0 |
| W1 |
0 |
0 |
1 |
| W2 |
0 |
1 |
0 |
| W3 |
0 |
1 |
1 |
| W4 |
1 |
0 |
0 |
| W5 |
1 |
0 |
1 |
| W6 |
1 |
1 |
0 |
| W7 |
1 |
1 |
1 |
Empfohlene Betriebsart ist W7
Wobei:
Bit 0 ermöglicht das Mischen des lokalen Mikrofonsignals mit der
wiedergegebenen WAV-Datei
Bit 1 aktiviert das Mischen des lokalen Rückkopplungssignals der
WAV-Datei, die zum fernen Modem gesendet wird, mit dem empfangenen
Sprachsignal
Bit 2 aktiviert das Mischen des lokalen Mikrofonsignals mit dem
fernen Sprachsignal, das in einer WAV-Datei aufgezeichnet wird
W8n Deaktiviert WAV-Zugriff
n = 0 Aktiviert (Standardeinstellung)
n = 1 Deaktiviert
|
| -SSE-Bn |
Blockierfaktor auswählen.
Parameter: n = 0 - 3
n = 0 Auswahl des Blockierfaktors 1 ohne Kopfzeilen. (V70 und Intel
DSVD) (Standardeinstellung)
n = 1 Auswahl des Blockierfaktors 1 (V70 und Intel DSVD)
n = 2 Auswahl des Blockierfaktors 2 (nur V70)
n = 3 Auswahl des Blockierfaktors 3 (nur V70)
|
| ATD |
Übergang von Sprache zu DSVD einleiten. |
| ATH |
Modem einhängen. |
| AT%Cn |
Datenkanalkomprimierung
aktivieren/deaktivieren.
Parameter: n = 0, 1
n = 0 Deaktiviert Komprimierung
n = 1 Aktiviert Komprimierung (Standardeinstellung)
|
| AT+VNH=n |
Hook-Steuerung. Zur Hook-Steuerung wird
AT+VNH=n zusammen mit dem Befehl ATH verwendet.
Parameter: n = 0, 2
n = 0 Bei Nichterkennung eines Trägersignals hängt das Modem ein
n = 2 Bei Nichterkennung eines Trägersignals bleibt das Modem ausgehängt.
Dies ermöglicht dem Modem, in einen anderen Modus zu schalten.
|
| AT+VIT=n |
Inaktivitätszeitgeber einstellen. |
DSVD-Funktion
HINWEIS: Die DSVD-Funktion ist bei einigen Modellen nicht verfügbar.
Ihr Modem unterstützt möglicherweise den digitalen Simultansprach- und
-datenbetrieb (DSVD). Mit der DSVD-Funktion kann das Modem gleichzeitig Sprache
und Daten über eine einzige Telefonleitung übertragen.
Die DSVD-Funktion kann in folgenden Fällen verwendet werden:
- Mit einem Kunden sprechen, während Sie ihm Dateien senden.
- Von Ihrem Rechner zu Hause eine Präsentationssoftware per Fernabfrage bei
einem Kunden vor Ort steuern.
- Mit Ihrem Geschäftspartner zusammen online Textverarbeitungsdokumente,
Tabellenkalkulationen oder Grafiken bearbeiten.
- Beim Spielen eines interaktiven Spiels mit Ihrem Gegner sprechen.
Eine DSVD-Verbindung wird wie folgt hergestellt:
- Stellen Sie eine standardmäßige Sprachverbindung zu einem anderen
Computerbenutzer her, und verbinden Sie anschließend die Computer mit Hilfe
des werkseitig installierten Kommunikationsprogramms.
oder
- Stellen Sie mit Hilfe eines Konferenz- oder Spielprogramms über einen
Modemanruf eine Verbindung zu einem anderen Computerbenutzer her, und
schalten Sie anschließend eine Sprachverbindung zu.
Mit der werkseitig auf dem Rechner installierten DSVD-Modem-Software können
Sie die DSVD-Fähigkeit Ihres Modems nutzen.
WICHTIG: Wenn Sie das DSVD-Kommunikationssoftwarepaket eines
Fremdherstellers verwenden, müssen Sie das Modem über die AT-Befehle
steuern.
Übersicht über V.25ter-AT-Befehle
HINWEIS: Bei bestimmten Modems ist die V.25ter-Datenübertragung
nicht verfügbar.
In der folgenden Tabelle werden die V.25ter-Befehle für H.324-Verbindungen
aufgeführt. Jede Befehlsbeschreibung enthält den Befehl, eine Erläuterung des
Befehls und eine Auflistung der zugehörigen Parameter.
WICHTIG: Das Modem muß unter Microsoft Windows 95 betrieben werden.
Unter MS-DOS oder einer früheren Version von Microsoft Windows arbeitet das
Modem nicht.
Weitere Informationen finden Sie unter der
ITU-V.25ter-Spezifikation.
| Befehl |
Beschreibung |
| +A8E=<v8o>, <v8a>,<v8cf> |
Definiert für zwei Zustände: Als
Parameter zur Konfiguration von V.8-Sende- und V.8-Antwortbetrieb bei
eingehängtem Modem. Bei ausgehängtem Modem leitet der Befehl eine Maßnahme
ein. Sofern aktiviert, schließt die Festlegung die simultane
Implementierung andere Festlegungsmittel wie V.8bis, V.18 oder V.32bis
nicht aus.
Subparameter: v8o, v8a, v8cf
v8o
Wert = 1 Deaktiviert die Option CI bei der V.8-Sendefestlegung.
Wird der Anruf jedoch als Datenanruf eingeleitet, erkennt das Modem
ANSam und kann im V.34-Modus starten. (Standardeinstellung)
Wert = 6 Aktiviert die Modemsteuerung von V.8 und der Option CI
v8a
Wert = 1 Deaktiviert die Option CI bei der V.8-Festlegung. Wird der
Anruf jedoch als Datenanruf eingeleitet, erkennt das Modem ANSam und
kann im V.34-Modus starten. (Standardeinstellung)
Wert = 5 Aktiviert die Modemsteuerung von V.8 und der Option CI
v8cf
Wert = 21h Anruffunktion für H.324-Verbindungen
Wert = c1h Anruffunktion für DSVD-Verbindungen
AT+A8E? Zeigt die aktuellen Subparameterwerte an
AT+A8E=? Zeigt die unterstützten Wertebereiche an
|
| +A8I:<v8cf><CR> |
V.8 CI-Erkennung. Das einen Anruf
entgegennehmende Modem sendet diesen Befehl, um anzuzeigen, daß es
ein V.8-CI-Signal erkennt, und um die empfangenen
Anruffunktionsoktette zu melden. Der Wert v8cf ist eine
Hexadezimalcode-Oktette, die die im Befehl AT+A8E oben angegebenen
Werte annehmen kann. |
| +A8M=<Zeichenfolge> |
V.8-Signal senden.
AT+A8M=<Zeichenfolge> weist das Modem an, ein V.8-CM- oder
JM-Signal mit der angegebenen hexadezimalcodierten CM- oder
JM-Oktettzeichenfolge zu senden. |
| +A8A:<Typ><CR> |
Auf Signalerkennung antworten. Das Modem,
das den Anruf einleitet, zeigt durch Senden dieses Befehls an, daß es
ein Antwortsignal vom fernen Modem erkennt.
Parameter: 0, 1
0 Kein ANSam-Signal erkannt
1 V.8-ANSam-Signalflags erkannt
|
Übersicht über V.80-AT-Befehle
HINWEIS: Bei bestimmten Modems ist der synchrone
Zugriffsmodus nicht verfügbar.
In der folgenden Tabelle werden die Befehle des synchronen Zugriffsmodus und
die V.80-Befehle aufgeführt, die Ihr Modem versteht. Jede Befehlsbeschreibung
enthält den Befehl, eine Erläuterung des Befehls und eine Auflistung der zugehörigen
Parameter.
Bei diesen Befehlen handelt es sich entweder um AT-Befehle, die im Befehlsmodus
eingegeben werden, oder um Inband-Befehle, die mit dem Datenstrom übertragen
werden. Die Inband-Befehle werden durch die Hexadezimalzeichen EM (19h) von den
übrigen Daten getrennt.
WICHTIG: Das Modem muß unter Microsoft Windows 95 betrieben werden.
Unter MS-DOS oder einer früheren Version von Microsoft Windows arbeitet das
Modem nicht.
Weitere Informationen finden Sie unter der
ITU-V.80-Spezifikation.
| Befehl |
Beschreibung |
| +ES=[<orig_anfd> [,,<antw_rckm>]] |
Steuert den Betrieb des V.42-Protokolls
durch das Modem.
orig_anfd
Wert = 6 Leitet den synchronen Zugriffsmodus ein, wenn das Modem in
den Datenstatus schaltet
ant_rckm
Wert = 8 Leitet den synchronen Zugriffsmodus ein, wenn die
Verbindung hergestellt ist und das Modem in den Datenstatus schaltet
AT+ES? Zeigt die aktuellen Subparameterwerte an
AT+ES=? Zeigt die unterstützten Subparameterwerte an
|
| +ESA=[<übertr_ruhe> [,<gerahmt_ruhe>
[,,,<crc_typ> [,<nrzi_aktv>]]]] |
übertr_ruhe
Wert = 0 Im transparenten Submodus überträgt das Modem im
Ruhezustand Markierungen (Einsen)
gerahmt_ruhe
Wert = 0 Im gerahmten Submodus überträgt das Modem im Ruhezustand
HDLC-Flags
Wert = 1 Im gerahmten Submodus überträgt das Modem im Ruhezustand
Markierungen (Einsen)
crc_typ
Wert = 0 Deaktiviert die CRC-Generierung und -prüfung
Wert = 1 Im gerahmten Submodus generiert das Modem in der Übertragungsrichtung
die in V.42 angegebene 16-Bit-CRC. Das Modem überprüft die CRC in
der Empfangsrichtung
nrzi_aktv
Wert = 0 Deaktiviert die NZRI-Codierung und -Decodierung
AT+ESA? Zeigt die aktuellen Subparameterwerte an
AT+ESA=? Zeigt die unterstützten Subparameterwerte an
|
| +ITF=[<aus>[,<ein>]] |
Schwellenwerte der Datensteuerung übertragen.
AT+ITF ermöglicht dem Rechner, die Größe des Eingangspuffers des
Modems für die vom Rechner kommenden Daten im Schaltkreis 103
festzulegen. Dieser Befehl wird zur Steuerung der Schwellenwerte für
den Datenfluß dieser Daten verwendet.
<aus> Legt den Schwellenwert in Oktetten fest. Oberhalb
dieses Wertes erzeugt das Modem ein Signal zum Anhalten des
Datenflusses.
<ein> Legt den Schwellenwert in Oktetten fest. Unterhalb
dieses Wertes erzeugt das Modem ein Signal für die Weiterführung des
Datenflusses.
AT+ITF=? Zeigt die unterstützten Werte an
|
WICHTIG: Das Modem muß unter Microsoft Windows 95 betrieben werden.
Unter MS-DOS oder einer früheren Version von Microsoft Windows arbeitet das
Modem nicht.
Wahlparameter
In dieser Tabelle werden die Wahlparameter aufgeführt, die mit dem Befehl ATD
zum Wählen von Anschlußnummern verwendet werden können.
| Parameter |
Beschreibung |
| L |
Letzte Nummer neu wählen. Bei Eingabe von L
wählt das Modem die Nummer neu, die seit dem Einschalten des Systems
zuletzt gewählt wurde. Dieser Befehl muß unmittelbar nach ATD
eingegeben werden; andernfalls wird das Zeichen vom Modem ignoriert. |
| P |
Impulswählverfahren. Bei Eingabe von P
verwendet das Modem das Impulswählverfahren, bis das Mehrfrequenzwählverfahren
mit dem Befehl ATDT ausgewählt wird. |
| S=n |
Gespeicherte Nummer wählen. Bei Eingabe von
S=n wählt das Modem eine Anschlußnummer, die zuvor mit dem Befehl &Zn=x
gespeichert wurde. n kann die Werte 0 bis 3 annehmen. |
| T |
Mehrfrequenzwählverfahren. Bei Eingabe von T
verwendet das Modem das Mehrfrequenzwählverfahren, bis das Impulswählverfahren
mit dem Befehl ATDP ausgewählt wird. Tondauer und Abstände werden in
Register S11
eingestellt. |
| V |
Auf Freisprechtelefon umschalten. Bei Eingabe von V
schaltet das Modem auf das Freisprechtelefon um, bevor es die Nummer wählt.
Die Sprachverbindung wird mit dem Befehl ATH
beendet. |
| W |
Auf Wählton warten. Bei Eingabe von W wartet
das Modem für eine bestimmte Zeitspanne auf den Wählton. Sobald es
einen Wählton erkennt, wird sofort die Anschlußnummer gewählt. Diese
Funktion ist beim Wählen über eine Nebenstellenanlage oder bei einigen
Fernverkehrsdiensten von Nutzen. Die maximale Wartezeit wird in Register
S7
eingestellt. |
| ; (Semikolon) |
Rückkehr in den Befehlsmodus. Bei Eingabe
eines Semikolons (;) bleibt das Modem nach dem Wählen einer Nummer im
Befehlsstatus, ohne daß die Verbindung unterbrochen wird. Das Semikolon
muß am Ende des Wählbefehls stehen. |
| @ @ (AT-Zeichen) |
Auf Quiet-Answer-Befehl warten. Bei Eingabe
des AT-Zeichens (@) wartet das Modem nach dem Wählen einer Nummer auf
eine Stille von 5 Sekunden. Wenn keine Stille erkannt wird, sendet das
Modem den Ergebnis-Code
NO ANSWER an den Rechner. |
| ! (Ausrufezeichen) |
Flash-Hook-Befehl. Bei Eingabe des
Ausrufezeichens (!) wird das Modem für 0,5 Sekunden eingehängt und
anschließend wieder ausgehängt. Dieser Befehl kann von einigen
Nebenstellenanlagen für den Zugriff auf spezielle Funktionen wie
Anrufweiterschaltung und Umlegung verwendet werden. |
| , , (Komma) |
Wählpause. Bei Eingabe eines Kommas (,)
macht das Modem während des Wählens eine Pause für eine bestimmte
Zeit. Die Dauer wird in Register S8
eingestellt. |
| ^ (Winkelzeichen) |
Rufton deaktivieren. Dieser Befehl ist nur für
den aktuellen Anruf wirksam.
HINWEIS: Dieser Befehl wird in einigen Ländern
nicht unterstützt.
|
| $ |
Bong-Tonerkennung. |
| 0 bis 9 |
Wählziffern. Gültige Ziffern für Impuls-
oder Mehrfrequenzwählverfahren. |
| A, B, C, D, #, * |
Wählzeichen. Gültige Zeichen für das
Mehrfrequenzwählverfahren. Die vier Tasten A, B, C und D werden bei
Systemen mit Mehrfrequenzwählverfahren rechts neben den 369#-Tasten
angeordnet. |
HINWEIS: Anschlußnummern (Wählzeichenfolgen) können mit oder ohne
Leer- und Satzzeichen eingegeben werden.
HINWEIS: Die Wahlparameter T und P sind an jeder Stelle der Wählzeichenfolge
zulässig. Somit kann in einigen Ländern die Signalisierungsmethode geändert
werden, nachdem mehrere Zeichen gesendet wurden. (Dies gilt nur, wenn diese
Funktion im betreffenden Land zulässig ist.)
Übersicht über S-Register-Befehle
In der folgenden Tabelle werden die für Ihr Modem verfügbaren S-Register
aufgeführt. Zusätzlich werden der Bereich der gültigen Werte, der
Standardwert und die Einheit (sofern zutreffend) angegeben.
|
ACHTUNG: Wird ein Wert in ein reserviertes
Register geschrieben, kann dies zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen. |
HINWEIS: Die in der folgenden Tabelle angegebenen Bereiche und
Standardwerte gelten nur für die USA. Diese Werte können je nach Land
variieren.
| Übersicht über S-Register |
| Register |
Beschreibung |
| S0 |
Automatische Rufbeantwortung. Die
automatische Rufbeantwortung wird aktiviert, wenn Sie für S0 einen Wert
zwischen 0 und 255 einstellen. Das Modem antwortet automatisch nach der
angegebenen Anzahl von Rufsignalen. Wird für S0 der Wert 0 eingestellt,
wird die automatische Rufbeantwortung deaktiviert. In diesem Fall
antwortet das Modem nur bei Eingabe des Befehls ATA.
Bereich: 0 - 255
Standardwert: 0
Einheit: Rufsignale
|
| S1 |
Rufsignalzähler. S1 ist schreibgeschützt.
Der Wert von S1 erhöht sich bei jedem Rufsignal um 1. Geht mehr als
sechs Sekunden lang kein Rufsignal ein, wird das Register gelöscht. |
| S2 |
AT-Escape-Zeichen. In S2 wird das Escape-Code-Zeichen
zum Umschalten vom Online-Modus in den Befehlsmodus festgelegt.
Bei Werten größer 127 wird die Escape-Sequenz deaktiviert. Um bei
deaktiviertem Escape-Code in den Befehlsmodus zu schalten, muß ein Trägerverlust
auftreten oder das DTR-Signal muß auf 0 eingestellt werden (abhängig
vom Befehl &D
).
Bereich: 0 - 255
Standardwert: 43 (ASCII +)
|
| S3 |
Befehlszeilenabschlußzeichen. S3 enthält
den ASCII-Wert, mit dem das Ende der Befehlszeile gekennzeichnet wird.
Bereich: 0 - 127, ASCII dezimal
Standardwert: 13 (fester Zeilenumbruch)
|
| S4 |
Zeichen für Zeilenvorschub. S4 enthält das
Zeichen, daß vom Modem an den Rechner als Zeilenvorschub ausgegeben
wird.
Bereich: 0 - 127, ASCII dezimal
Standardwert: 10 (Zeilenvorschub)
|
| S5 |
Zeichen für Befehlszeileneditierung. S5 enthält
den ASCII-Wert des Zeichens, das zum Editieren der Befehlszeile
verwendet wird. Wenn für das Rückschrittzeichen ein größerer Wert
als 32 dezimal eingestellt wird, erkennt das Modem das Rückschrittzeichen
nicht. Mit diesem Zeichen kann eine Befehlszeile editiert werden. Wenn
die Echofunktion aktiviert ist, werden das Rückschrittzeichen, das
ASCII-Leerzeichen und ein zweites Rückschrittzeichen vom Modem an den
Rechner ausgegeben. Das bedeutet, daß jedesmal, wenn das Modem das Rückschrittzeichen
verarbeitet, insgesamt drei Zeichen übertragen werden.
Bereich: 0 - 127, ASCII dezimal
Standardwert: 8 (Rückschrittzeichen)
|
| S6 |
Vor dem Wählen warten. S6 gibt die Zeit (in
Sekunden) an, die das Modem nach dem Aushängen wartet, bevor es die
erste Ziffer einer Anschlußnummer wählt. Diese S-Register-Einstellung
wird durch die Funktion Auf Wählton warten, die durch den Wahlparameter
W eingestellt wird, aufgehoben.
Bereich: 2 - 65
Standardwert: 2
Einheit: Sekunden
|
| S7 |
Wartezeit bis Verbindungsherstellung. S7 gibt
die Zeit (in Sekunden) an, die das Modem auf ein Trägersignal wartet,
bevor es einhängt. Der Zeitgeber wird nach dem Wählen oder Aushängen
des Modems gestartet. Dieser Zeitgeber stellt auch die Wartezeit für
Stille für den Wahlparameter
@ ein.
Bereich: 1 - 255
Standardwert: 50
Einheit: Sekunden
|
| S8 |
Pausenlänge
beim Wahlparameter Komma . S8 gibt die Dauer der Pause (in Sekunden)
an, die das Modem zum Lesen eines Kommas in der Wählbefehlszeichenfolge
macht.
Bereich: 0 - 65
Standardwert: 2
|
| S10 |
Verzögerung zwischen Trägerverlust und Einhängen.
In S10 wird die Verzögerung (in Zehntelsekunden) zwischen Trägerverlust
und Einhängen festgelegt.
Bereich: 1 - 254
Standardwert: 20
Einheit: 0,1 Sekunden
|
| S11 |
MFW-Wählgeschwindigkeit. S11 bestimmt die
MFW-Pulsbreite und -Zwischenwählzeit.
Bereich: 50 - 150
Standardwert: 95
Einheit: 0,001 Sekunden
|
| S12 |
Escape-Sicherungszeit. Der Wert von S12
bestimmt die Inaktivitätsdauer (in zwanzig Millisekunden) vor und nach
Eingabe der Escape-Sequenz.
Bereich: 0 - 255
Standardwert: 50
Einheit: 0,02 Sekunden
|
| S28 |
V.34-Modulation aktivieren/deaktivieren. S28
aktiviert oder deaktiviert die V.34-Modulation. Gültige Werte sind 0 -
255.
0 Deaktiviert
1 - 255 Aktiviert (Standardwert = 1)
|
| S32 |
Lautstärke des synthetisierten Rufsignals.
In S32 wird die Lautstärke des synthetisierten Rufsignals (in dB) mit
impliziertem Minuszeichen eingestellt. (Standardwert 16) |
| S33 |
Frequenz des synthetisierten Rufsignals. Gültige
Werte sind 0 - 5.
0 Synthetisiertes Rufsignal deaktivieren (Standardeinstellung)
1 - 5 Fünf variierende Rufsignalfrequenzen
|
| S35 |
Datenrufton. Der Datenrufton ist ein Ton mit
einer bestimmten Frequenz und einem bestimmten Takt. Er ist in V.25
definiert und ermöglicht die Fernunterscheidung von Daten/Fax/Sprache.
Der Datenrufton hat eine Frequenz von 1300 Hz und einen Takt von 0,5 s
ein und 2 s aus.
0 Datenrufton deaktivieren (Standardeinstellung)
1 Datenrufton aktivieren
|
| S37 |
Wählleitungsgeschwindigkeit. Der
Standardwert ist 0.
0 Maximale Geschwindigkeit wählen
1 Reserviert
2 1200/75 Bit/s
3 300 Bit/s
4 Reserviert
5 1200 Bit/s
6 2400 Bit/s
7 4800 Bit/s
8 7200 Bit/s
9 9600 Bit/s
10 12000 Bit/s
11 14400 Bit/s
12 16800 Bit/s
13 19200 Bit/s
14 21600 Bit/s
15 24000 Bit/s
16 26400 Bit/s
17 28800 Bit/s
18 31200 Bit/s
19 33600 Bit/s
|
| S38 |
56K-Wählleitungsgeschwindigkeit. In S38 wird die maximale
56K-Herunterlade-Geschwindigkeit eingestellt, die das Modem beim Aufbau
einer Verbindung verwendet. Um 56K zu deaktivieren, stellen Sie für S38
den Wert 0 ein.
In S37 wird die V.34-Hochladegeschwindigkeit eingestellt.
HINWEIS: 56K ist bei einigen Modellen nicht verfügbar.
0 56K deaktiviert
1 56K aktiviert, automatische Geschwindigkeitsauswahl bei maximaler
Modemgeschwindigkeit (Standardeinstellung)
2 32000 Bit/s
3 34000 Bit/s
4 36000 Bit/s
5 38000 Bit/s
6 40000 Bit/s
7 42000 Bit/s
8 44000 Bit/s
9 46000 Bit/s
10 48000 Bit/s
11 50000 Bit/s
12 52000 Bit/s
13 54000 Bit/s
14 56000 Bit/s
15 58000 Bit/s
16 60000 Bit/s
|
| S89 |
Zeitgeber für Standby-Modus. In S89 wird
festgelegt und angezeigt, nach wie vielen Sekunden der Inaktivität
(Rechner sendet keine Zeichen, kein Rufsignal geht ein) im
Offline-Befehlsstatus das Modem in den Standby-Modus schaltet. Die
Einstellung 0 deaktiviert den Standby-Modus.
Bereich: 0, 5 - 255
Standardwert: 10
Einheit: Sekunden
|
Ergebnis-Codes des Modems
Das Modem kann informative Meldungen, Ergebnis-Codes, an den Rechner senden,
die auf dem Monitor angezeigt werden. Bei den Ergebnis-Codes kann es sich um
Informationen über den Modemstatus oder um eine Antwort auf einen eingegangenen
Befehl handeln.
Mit dem Befehl ATVn
können Sie angeben, ob die Ergebnis-Codes als Zahlen (siehe unter Spalte
Numerischer Code) oder in Wortform (siehe unter Spalte Ergebnis-Code) angezeigt
werden sollen. Ferner können Sie die Ausgabe der Ergebnis-Codes mit dem Befehl ATQn
aktivieren und deaktivieren.
Die
Ergebnis-Codes für den 56K-Modus, die bei einigen Modems nicht verfügbar
sind, werden nach den anderen Ergebnis-Codes aufgeführt.
| Numerischer Code |
Ergebnis-Code |
Definition |
| 0 |
OK |
Befehlszeile ausgeführt |
| 1 |
CONNECT |
Modem mit Leitung verbunden |
| 2 |
RING |
Rufsignal erkannt |
| 3 |
NO CARRIER |
Trägersignal verloren oder nicht erkannt |
| 4 |
ERROR |
Ungültiger Befehl |
| 5 |
CONNECT 1200 EC |
Verbindung mit 1200 Bit/s aufgebaut |
| 6 |
NO DIAL TONE |
Kein Wählton erkannt |
| 7 |
BUSY |
Besetztzeichen erkannt |
| 8 |
NO ANSWER |
Keine "Quiet"-Antwort |
| 10 |
CONNECT 2400 EC |
Verbindung mit 2400 Bit/s |
| 11 |
CONNECT 4800 EC |
Verbindung mit 4800 Bit/s |
| 12 |
CONNECT 9600 EC |
Verbindung mit 9600 Bit/s |
| 13 |
CONNECT 14400 EC |
Verbindung mit 14400 Bit/s |
| 14 |
CONNECT 19200 EC |
Verbindung mit 19200 Bit/s |
| 24 |
CONNECT 7200 EC |
Verbindung mit 7200 Bit/s |
| 25 |
CONNECT 12000 EC |
Verbindung mit 12000 Bit/s |
| 86 |
CONNECT 16800 EC |
Verbindung mit 16800 Bit/s |
| 40 |
CONNECT 300 EC |
Verbindung mit 300 Bit/s |
| 55 |
CONNECT 21600 EC |
Verbindung mit 21600 Bit/s |
| 56 |
CONNECT 24000 EC |
Verbindung mit 24000 Bit/s |
| 57 |
CONNECT 26400 EC |
Verbindung mit 26400 Bit/s |
| 58 |
CONNECT 28800 EC |
Verbindung mit 28800 Bit/s |
| 59 |
CONNECT 31200 EC |
Verbindung mit 31200 Bit/s |
| 60 |
CONNECT 33600 EC |
Verbindung mit 33600 Bit/s |
| 88 |
DELAYED |
Verzögerung für gewählte Nummer aktiv |
| Ergebnis-Codes
für 56K-Modus |
| Numerischer Code |
Ergebnis-Code |
Definition |
| 70 |
CONNECT 32000 EC |
Verbindung mit 32000 Bit/s, 56K-Rate |
| 71 |
CONNECT 34000 EC |
Verbindung mit 34000 Bit/s, 56K-Rate |
| 72 |
CONNECT 36000 EC |
Verbindung mit 36000 Bit/s, 56K-Rate |
| 73 |
CONNECT 38000 EC |
Verbindung mit 38000 Bit/s, 56K-Rate |
| 74 |
CONNECT 40000 EC |
Verbindung mit 40000 Bit/s, 56K-Rate |
| 75 |
CONNECT 42000 EC |
Verbindung mit 42000 Bit/s, 56K-Rate |
| 76 |
CONNECT 44000 EC |
Verbindung mit 44000 Bit/s, 56K-Rate |
| 77 |
CONNECT 46000 EC |
Verbindung mit 46000 Bit/s, 56K-Rate |
| 78 |
CONNECT 48000 EC |
Verbindung mit 48000 Bit/s, 56K-Rate |
| 79 |
CONNECT 50000 EC |
Verbindung mit 50000 Bit/s, 56K-Rate |
| 80 |
CONNECT 52000 EC |
Verbindung mit 52000 Bit/s, 56K-Rate |
| 81 |
CONNECT 54000 EC |
Verbindung mit 54000 Bit/s, 56K-Rate |
| 82 |
CONNECT 56000 EC |
Verbindung mit 56000 Bit/s, 56K-Rate |
| 83 |
CONNECT 58000 EC |
Verbindung mit 58000 Bit/s, 56K-Rate |
| 84 |
CONNECT 60000 EC |
Verbindung mit 60000 Bit/s, 56K-Rate |
| HINWEIS: "EC" erscheint nur,
wenn die Konfiguration Erweiterte Ergebnis-Codes aktiviert ist.
"EC" wird je nach verwendeter Fehlerüberwachungsmethode durch
eines der folgenden Symbole ersetzt.
V42bis - V.42 Fehlerüberwachung und V.42bis Datenkomprimierung
V42 - Nur V.42 Fehlerüberwachung
MNP5 - MNP Klasse 4 Fehlerüberwachung und MNP Klasse 5
Datenkomprimierung
MNP4 - Nur MNP Klasse 4 Fehlerüberwachung
NoEC - Kein Fehlerüberwachungsprotokoll
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